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Ortsrat fordert Beseitigung

Reichlich Schlaglöcher in Scheie

SCHEIE. „Ich will die Stadt nicht loben“, stellte Scheies Ortsbürgermeister Friedrich Meyer (CDU) auf der jüngsten Sitzung des Ortsrates fest, als es um den Tagesordnungspunkt Haushalt 2018 ging: „Aber wir haben ein neues Feuerwehrgerätehaus und ein neues Löschfahrzeug bekommen.“ Der Haushalt der Stadt sei durch die Krippen-Neubauten arg strapaziert, wies er darauf hin, dass die Ortschaft Scheie im Haushalt 2018 nur mit wenigen Punkten auftauchen wird.

veröffentlicht am 07.12.2017 um 11:49 Uhr
aktualisiert am 07.12.2017 um 16:50 Uhr

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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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So soll 2018 die Neumöblierung des Dorfgemeinschaftshauses mit neuen Tischen und Stühlen 2018 auf den Weg gebracht werden. Einem entsprechenden Antrag wurde einstimmig zugestimmt. Um zu schauen, welches Mobiliar genommen werden soll, sollen aus den Gemeinschaftshäusern beziehungsweise Räumen aus Cammer und Röcke, die in den vergangenen Jahren neu möbliert worden sind, Muster zu einer der nächsten Sitzungen nach Scheie transportiert werden.

Das Dorfgemeinschaftshaus wird noch in diesem Jahr eine neue Eingangstür erhalten, außerdem ist ein Dach über dem Eingangsbereich geplant, welches ebenfalls noch in diesem Jahr begonnen werden soll.

Mit größeren Investitionen ist Scheie erst 2019 wieder an der Reihe, wenn im neuen Feuerwehrgerätehaus eine Abgasabsauganlage installiert werden muss – so wie es der Gesetzgeber fordert. 2021 ist dann nach den Investitionsplanungen der Verwaltung die Sanierung der Triftstraße an der Reihe, die mit 150 000 Euro kalkuliert wird, wie der Fachbereichsleiter Zentrale Dienste Bernd, Meier, im Ortsrat erläuterte.

Ansonsten hatte der Ortsrat auf den Straßen und Wegen der Ortschaft eine ganze Reihe von Mängeln zu beklagen, die dringend vom Bauhof erledigt werden müssen oder aber wo die Stadt investieren müsse. Die Bruchstraße wurde genannt, wo bei Regen „Riesenpfützen“ stehen und an deren Ende Gossen, Gehweg oder aber zumindest eine befestigte Bankette fehlt. Diese Maßnahmen sollen umgehend gemacht werden, wie der Ortsbürgermeister dem Fachbereichsleiter ins Protokoll diktierte.

Auch an den Straßen Am Brühlfeld, An den Höfen oder der Feldstraße gebe es zum Teil erhebliche Schäden. Friedrich Meyer: „ Wir wissen, dass nicht alles auf einmal gemacht werden kann. Aber es muss gemacht werden.“ Und: Es müsse seitens der Stadt Kontinuität in die Unterhaltung der Straßen hereingebracht werden.

Auf Unverständnis im Ortsrat stieß, dass im Sommer zwar einige Straßen gesplittet worden sind, leider habe die Firma aber einfach Straßen nicht zu Ende gesplittet – wie etwa die Triftstraße, wo in Höhe des Hauses Nr. 10 einfach aufgehört worden ist, wie Renate Hattendorf-Strahler (SPD, Mitglied des Ortsrats, festgestellt hat. Und noch heute würde der zur Seite gefahrene Splitt in den Gossen liegen, statt zusammengekehrt zu werden. In diesem Zusammenhang tauchte die Frage auf, ob nicht die Anlieger für das Beseitigen des Splitts zuständig sind, da in Scheie keine Fegegebühren erhoben werden.

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