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Verkürzte Sommeruni an zwei Standorten

Rinteln trägt neues Konzept mit – vorerst

RINTELN. Für 2017 steht fest: Die neue „Sommeruni Schaumburg“ (19. bis 20. Juni) findet konzentriert an zwei Tagen gleichzeitig in Rinteln und Stadthagen statt und löst damit das Konzept der vier Tage „Sommeruni Rinteln“ ab. Doch Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer betont: „Wir wollen künftig mehr als 48 Stunden.“

Blicken zuversichtlich nach vorne (v. li.): Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer, Bernadette Unger-Knippschild, Undine Rosenwald-Metz (beide VHS), Landrat Jörr Farr und Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß. Foto: cok
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Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite
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RINTELN. Für 2017 steht fest: Die neue „Sommeruni Schaumburg“ (19. bis 20. Juni) findet konzentriert an zwei Tagen gleichzeitig in Rinteln und Stadthagen statt und löst damit das frühere Konzept der vier Tage „Sommeruni Rinteln“ ab. Doch in der gestrigen Pressekonferenz betonte Thomas Priemer: „Wir wollen zukünftig mehr als 48 Stunden Sommeruni.“

Weil die Teilnehmerzahlen für die Sommeruni in Rinteln zurückgegangen waren, feilte die Volkshochschule Schaumburg an einer Neuausrichtung dieser „Hochschulorientierungstage“. Umfragen an Schulen hatten ergeben, dass Oberstufenschüler lieber nur einen oder zwei Tage „auf Probe studieren“ würden, dazu ohne große Anfahrtszeit und möglichst ohne Übernachtungen. Diesen Wünschen passte sich die VHS an, indem Teilnehmer aus der Gegend um Stadthagen nun nicht mehr „über den Berg“ nach Rinteln fahren müssen, sondern eine eigene Sommeruni am Ort vorfinden.

Es macht Eindruck, das Programm, das Undine Rosenwald-Metz und Bernadette Unger-Knippschild gegenüber Landrat Jörg Farr und den Schulleitern, Bürgermeistern und Sponsoren aus Rinteln und Stadthagen präsentierten. An beiden Standorten wird es jeweils über 40 hochkarätige Seminare und Vorlesungen aus allen relevanten Studienbereichen geben, dazu Informationen über Duale Studiengänge und weitere Ausbildungen. Was die Bandbreite dieses Angebotes betrifft, so kann es durchaus mit demjenigen der früheren Sommeruni mithalten. Das genaue Programm ist im Internet auf den Seiten der VHS Schaumburg zu finden. Die Vertreter von Politik und Schulen aus Stadthagen zeigten sich von der neuen Entwicklung angetan. Er sei „glücklich“, sich als „Juniorpartner Rintelns“ an der Sommeruni beteiligen zu können, so Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß. Dr. Astrid Budwach, Schulleiterin der IGS Stadthagen, versprach, die gesamte 11. Jahrgangsstufe zur „Sommeruni Schaumburg“ anzumelden. Damit wären von den 250 in Stadthagen zur Verfügung stehenden Plätzen schon 180 vergeben. (Auch in Rinteln können bis zu 250 junge Leute teilnehmen.)

Die Leiter der Rintelner Schulen stellten sich ebenfalls hinter das neue Sommeruni-Konzept. Es habe für diesmal Kompromisse geben müssen, so der Tenor. Dennoch ließen sie Zustimmung durchblicken zu Bürgermeister Priemers recht deutlichen Worten, was die Zukunft der Sommeruni betrifft. Es gehe um das Studentenleben mit all seinen Facetten, nicht um bloße Orientierungstage, so Priemer. Also auch um das längere Fernbleiben vom Zuhause, um gemeinsame Abende mit Mitstudenten, um die Exkursionen, Kulturerlebnisse, Party. Genau so nämlich lief es in den ersten, erfolgreichen Jahren. „Dieses erfolgreiche Grundkonzept des Beginns, das sollten wir uns bewahren.“

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