weather-image
Erster „Wohltätigkeitstag“ auf Adventszauber

Rintelner spenden knapp 900 Euro

RINTELN. Mehr Geld als erwartet: 885 Euro sind vom ersten „Wohltätigkeitstag“ des Adventszaubers am Donnerstag, 21. Dezember, herumgekommen. Das Geld geht an die „Aktion Lichtblicke“ für bedürftige Kinder. Am Tag selber spielte zum Glück das Wetter mit - denn das sorgte oft genug dafür, dass Besucher dem Adventszauber fern blieben...

veröffentlicht am 22.12.2017 um 15:31 Uhr

Die Rintelner Schausteller freuen sich, 885 Euro an die „Aktion Lichtblicke“ zu überreichen. Foto: mld
ri-marie-1410

Autor

Marieluise Denecke Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viel Geld zusammenbekommen“, freut sich Marlon Klaasen, Sprecher der Rintelner Schausteller. 885 Euro sind es, die am Donnerstag zusammenkamen. Von diesem Tage sind ein Teil der Erlöse sowie sämtliche Trinkgelder der Getränke- und Essensbuden an die „Aktion Lichtblicke“ gespendet worden, die Kinder unterstützt. Das Geld ist schon eingezahlt: „Das wollten wir unbedingt vor Weihnachten machen.“

„Viele Besucher wussten, dass die Aktion stattfand“, bilanziert Klaasen. Manch einer hätte daher einen Glühwein oder einen Punsch mehr als üblich bestellt. Und: Einige Besucher hätten für einen Glühwein zehn Euro bezahlt und den Rest als Spende angesehen. „Da war ich ganz baff“, so Klaasen. Bedanken wolle er sich daher im Namen der Schausteller bei allen, die sich an der Aktion beteiligt haben und den Mitarbeitern, die ihre Trinkgelder spendeten, sowie bei den Besuchern.

Nach dem Adventszauber werde man sich zusammensetzen und Bilanz ziehen; doch eigentlich sei schon sicher, dass ein solcher „Wohltätigkeitstag“ wiederholt wird.

Die Resonanz am Donnerstag war tagsüber noch zurückhaltend. Schuld war der stete Nieselregen. Doch am späten Nachmittag besserte sich das Wetter. Für einen Donnerstag sei sowieso merklich mehr los gewesen als sonst, so Klaasen: „Vor allem gegen 19 Uhr ist es richtig voll geworden.“

Das Wetter jedoch ist ein Thema, das vor allem die Schausteller in diesem Jahr stark beschäftigt. Der viele Regen, der den Aufenthalt unterm freien Himmel ungemütlich machte, hat das Weihnachtsgeschäft ins Wasser fallen lassen. An den Wochenenden seien die Besucherzahlen normal gewesen, zieht Klaasen eine erste Zwischenbilanz, ebenso an den schneereichen Tagen. Aber: Das waren Ausnahmen. Mit Regen blieben die Besucher fern. „Es wäre nicht anders, wenn ich in Frankfurt am Römer stehen würde“, so Klaasen. Das wisse er von Verwandten und Bekannten. Er habe gehört, dass insgesamt die Einnahmen in zweistelliger Prozentzahl niedriger liegen als gewöhnlich.

Der Adventszauber öffnet noch einmal vom Mittwoch, 27. Dezember, bis Freitag, 29. Dezember, seine Tore. „Manchmal haben wir Glück, und diese Nachspielzeit fällt auf ein Wochenende“, sagt Klaasen. An den Wochenenden ist der Adventszauber am stärksten besucht. In diesem Jahr rechnet Klaasen damit, dass vor allem am Freitag noch viele Besucher kommen werden. Eine berauschende Gesamtbilanz erwartet er jedoch nicht: Wegen der kurzen Adventszeit von vier Wochen sei die Weihnachtsmarkt-Zeit sowieso kurz ausgefallen, hinzu komme das Regenwetter.

Restliches Adventszauber-Programm:

27. Dezember: „Songs an einem Winterabend“ mit D.D. Taube, 17 bis 19 Uhr.

28. Dezember: Akustikpop von der „Mark Scheel Band“, 17 bis 20 Uhr.

29. Dezember: Trompeten-, Panflöten und Alphornshow, 14.30 bis 16.30 Uhr. Vierte Ziehung des Weihnachtsgewinnspiels, 18.30 Uhr. Abschlussparty mit der RIO-Band, 18 bis 22 Uhr.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare