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Ruderriege Schaumburgia Bückeburg erkundet Niedersachsens größten See

Ruder-Tour auf dem Steinhuder Meer

BÜCKEBURG/STEINHUDE. Das Steinhuder Meer ist traditionell fest in der Hand von Tretbooten, Seglern und Kanuten, Ruderboote sieht man dort eher selten. Am vergangenen Samstag war das anders. 18 Ruderer der Ruderriege Schaumburgia Bückeburg machten sich auf den Weg, Niedersachsens größten See einmal vom Wasser aus zu erkunden.

veröffentlicht am 17.05.2018 um 14:01 Uhr
aktualisiert am 17.05.2018 um 15:30 Uhr

Kräftig in die Riemen legten sich die Ruderer aus Bückeburg bei ihrer Tour auf dem Steinhuder Meer. Foto: pr
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Wie schon im letzten Jahr spielte das Wetter mit. Strahlender Sonnenschein, spiegelglattes Wasser – besser hätte es kaum sein können.

Nachdem die Boote über einen Steg auf der Badeinsel in Steinhude eingesetzt waren, ging es los in Richtung Norden. Nach circa einem Kilometer verließen die Ruderer den offenen See wieder und bogen in schmale Kanäle ab, die ein wenig an die Alsterkanäle in Hamburg erinnerten. Hier konnte man Steinhudes Top-Wohnlage mit den teuren Häusern, Grundstücken und Booten bewundern, und ein paar erstaunte Blicke zeigten, dass Ruderboote hier wohl eher selten gesehen werden.

Über den Großenheidornkanal wurde schließlich wieder das „Meer“ erreicht und dem Verlauf des Ufers gefolgt, um gegen 12 Uhr zur großen Mittagspause am Mardorfer Strand anzulegen. Die Pause wurde außer zum Essen und Trinken auch zum Baden genutzt. Das flache Steinhuder Meer hatte wohl in den wenigen Sonnentagen schon eine angenehme Temperatur erreicht. Nach der Mittagspause ging es quer über den See bis zur Inselfestung Wilhelmstein, die umrundet wurde. Auf einen Landgang wurde aus Zeitgründen verzichtet. Die Ruderer hatten sich fest vorgenommen, in diesem Jahr auch einen Abstecher in den Hagenburger Kanal zu machen. Also wurde weiter in Richtung Süden gerudert, dann am Südufer in den 1,5 Kilometer langen, aber sehr schönen und idyllischen Kanal abgebogen, auf dem man bis an das Hagenburger Schloss rudern kann. Trotz der vielen Mücken und Stechfliegen war dies wohl der schönste Teil der Tagesfahrt.

Nach einer längeren Fotopause machten sich die Teilnehmer wieder auf den Rückweg. Zurück auf dem See war ein wenig Wind aufgekommen, und so wurde der restliche Teil der Fahrt eine ziemlich wellige Angelegenheit. Am späten Nachmittag erreichten die Ausflügler wieder die Badeinsel in Steinhude, luden die Boote auf und machten sich auf den Heimweg nach Bückeburg.

Fazit: Insgesamt war es wieder eine sehr schöne und gelungene Tagesfahrt. red

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