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Ampel oder Messstation?

Runter vom Tempo: Ortsrat erörtert zwei Varianten

CAMMER. Der Ortsrat strebt nach wie vor Temporeduzierungen des innerörtlichen Fahrzeugverkehrs an. Nachdem an der Dankerser Straße eine Geschwindigkeitsmessstation mit Display eingerichtet worden ist, rücken jetzt die Straße Cammerscher Brink und der Kreuzungsbereich Friller Straße/Gieseckenbrink in den Fokus.

veröffentlicht am 14.11.2017 um 15:16 Uhr

An der Straße Cammerscher Brink könnte eine Geschwindigkeitsmessanlage installiert werden. Foto: bus
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Herbert Busch Reporter
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CAMMER. Die Planungen sehen zwei Varianten vor. Favorisiert wird eine mit einer Bedarfsampel bestückte Querungshilfe an der zentralen Kreuzung der Ortschaft. Diese war letztmals im Jahr 2007 beantragt und – wie alle vorherigen Eingaben – von der dafür zuständigen Landkreisverwaltung abgelehnt worden. Die Ampel könnte Ausführungen von Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner gemäß über eine relativ einfache Ausstattung verfügen und für einen Preis von etwa 22 000 Euro angeschafft werden.

Die zweite Variante zielt auf die Errichtung einer Messstation am Cammerschen Brink ab, die mit der Anlage an der Dankerser Straße vergleichbar wäre. Die Stadt plant, wie Terner ausführte, den Erwerb von drei solchen Stationen. „Es sieht also nicht schlecht für uns aus“, meinte der Ortsbürgermeister.

Die Lokalpolitiker plädierten einstimmig dafür, die 22 000 Euro für die Querungshilfe in den städtischen Finanzhaushalt aufzunehmen. Falls dieses Vorhaben realisiert wird, könnte der Ortsrat einen Verzicht auf die Messstation am Cammerschen Brink in Erwägung ziehen. Gleichwie machte Terner auf die grundsätzliche Einschätzung der Cammeruner aufmerksam: „Wir sehen dringenden Handlungsbedarf.“

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