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„EnBW“ und „Tank & Rast“ sorgen für Ladestationen auf allen drei Auetaler Autobahn-Raststätten

Schneller Boxenstopp für E-Autos

In Sachen E-Mobilität ist die Gemeinde Auetal weit vorne. Jetzt wurden sogar Schnellladestationen auf den drei Autobahnraststätten in Betrieb genommen.

veröffentlicht am 11.10.2017 um 12:39 Uhr
aktualisiert am 11.10.2017 um 14:30 Uhr

An den Auetaler Autobahnraststätten können Elektro-Fahrzeuge jetzt schnell „aufgetankt“ werden. Foto: EnBW
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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AUETAL. An den Auetaler Autobahn-Raststätten Schafstrift und Auetal Nord und Süd können ab sofort auch die Batterien von Elektro-Fahrzeugen gefüllt werden – ohne dass die Reise dafür lange unterbrochen werden muss. Damit ist das Auetal, mit der wichtigen Verkehrsader Bundesautobahn 2, in Sachen E-Mobilität inzwischen ganz weit vorne dabei. Möglich machen das die neuen Schnellladesäulen der EnBW Energie Baden-Württenberg AG.

In Kooperation mit „Tank & Rast“ errichtet die EnBW Schnellladesäulen an 119 Autobahnraststätten in ganz Deutschland. In Baden-Württemberg wurden bereits 34 Standorte von „Tank & Rast“ mit Schnellladestationen ausgestattet.

„Aufladen und Bezahlen soll so schnell und so einfach wie möglich sein“, sagt Amadeus Regerbis, bei der EnBW verantwortlich für die Ladeinfrastruktur. Mit 50 Kilowatt Ladeleistung kann ein E-Fahrzeug mit einem Verbrauch von 15 Kilowattstunden in gut zwanzig Minuten mit Strom für rund 100 Kilometer aufgeladen werden. In Zukunft wird es noch schneller gehen, wie er weiter erläutert: „Die Standorte werden bereits heute so ausgelegt, dass wir künftig 150 Kilowatt Ladeleistung bereitstellen können.“

An den neuen Autobahn-Ladestationen können Fahrer mit den EnBW Ladekarten, den Ladekarten der Roamingpartner oder mit EC- und Kreditkarten und per Smartphone über eine App, die „intercharge direct“-Lösung, zahlen.

„Strom tanken ist bei uns nicht nur einfach, sondern auch günstig. Zur Eröffnung kostet eine Ladung fünf Euro – egal mit welcher Leistung“, erklärt Regerbis. Selbstverständlich können auch Auetaler auf die Rastanlagen fahren, gemütlich Kaffee trinken und ihr E-Auto laden.

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