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GWD Minden gegen TSV Hannover-Burgdorf

Schwächen im Plan aufdecken

MINDEN. In der Mitte des Themenblocks von drei schweren Spielen in Serie erwartet der Handball-Erstligist und Tabellenzehnte TSV GWD Minden heute die TSV Hannover-Burgdorf in der Kampa-Halle.

veröffentlicht am 07.12.2017 um 10:58 Uhr

Die Lücke finden: Marian Michalczik (Zweiter von rechts) und GWD Minden müssen heute die „Recken“-Abwehr knacken. Foto: uk
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Uwe Kläfker Redakteur Sport zur Autorenseite

Anwurf des Nachbarschaftsduells ist um 19 Uhr.

Nach der erwarteten 30:34-Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt wird es heute kaum leichter für die Ostwestfalen, denn die Gäste aus Niedersachsen haben sich zur Überraschungsmannschaft der Saison aufgeschwungen. Mit 23:7 Punkten zählt das Team von Trainer Antonio Carlos Ortega zu den Spitzenmannschaften der Bundesliga und wird nach Lage der Dinge um die Deutsche Meisterschaft mitspielen. Überraschend kommt der Erfolg insofern, dass „Die Recken“ in der Rückrunde der vergangenen Saison mächtig abschmierten und kein einziges Spiel gewinnen konnten. Auch die Begegnung in Minden wurde verloren. In der Konsequenz der negativen Serie musste Trainer Jens Bürkle seinen Stuhl räumen und wurde durch den ehemaligen Weltklasse-Handballer Ortega ersetzt. „Er hat eine mega Erfahrung, war schon im Ausland tätig, ist selber ein sehr schlauer Handballer gewesen und hat gute Trainer gehabt“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens über sein Pendant. Handball-Verstand sei auf der Gegenseite ganz sicher vorhanden. Der ehemalige Berliner und jetzige Co-Trainer Iker Romero sei der Kommunikator. „Es ist eine Frage der Sprache und Iker ist der Übersetzer und die Vertrauensperson“, sagt Carstens, für den der Erfolg des Gegners keine Überraschung ist. Die TSV habe sich vor allem in der Abwehr sehr stark verbessert, so Carstens, verfolge einen starken Plan. „Unsere Aufgabe wird es sein, die Schwächen, und die gibt es in jedem Plan, zu entdecken. Aber es wird eine schwere Aufgabe.“

Der Mindener Trainer erwartet von seiner Mannschaft vor allen Dingen mehr Mut. „Es ist entscheidend, dass wir zu Spielbeginn etwas präsenter und griffiger sind“, fordert Carstens. Das habe hinten raus ein besseres Ergebnis gekostet, so der Coach, der keine personellen Sorgen hat.

Zum Abschluss der Serie mit den ganz Großen der Liga muss GWD in einer Woche beim THW Kiel antreten.

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