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Schweinegrippe: Aufträge für „Bioclimatic“?

Bad Nenndorf (rwe). Alle Welt spricht von der Schweinegrippe: Die Firma „Bioclimatic“ in Bad Nenndorf glaubt, in ihren Viroxx-Luftentkeimern ein Gegenmittel zu haben, um die Gefahr einer möglichen Ausbreitung in Wartezimmern oder Flughafenhallen zu verringern. Doch wie schon bei der Vogelgrippe bleibt die Auftragswelle aus. Dem Unternehmen fehlen offenbar die Bekanntheit und die Kontakte.

veröffentlicht am 25.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:41 Uhr

An Anerkennung dürfte es Bioclimatic-Chef Werner Schröder und seinem Team kaum mangeln. Bei ihrem Besuch staunten SPD-Bundestagsabgeordneter Sebastian Edathy und der forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Ernst Dieter Rossman, über die innovativen Geräte, die im Gewerbegebiet an der Gehrenbreite produziert werden. „Wir brauchen jemanden, der auf uns setzt“, sagte Schröder mit Blick auf die Sorgen vor der Schweinegrippe. Die medizinisch geprüften Luftentkeimer aus der Viroxx-Serie dürften nach seinen Worten auch den Virus H1N1 knacken. Derzeit werde an der Universität Marburg daran gearbeitet, den Beweis dafür schriftlich zu erbringen.

„Wir können sicherlich keine Pandemie verhindern, aber helfen“, so Schröder. Mit der Technik, die sich in jedes Raumklimagerät einbauen ließe, ist Bioclimatic in Deutschland einzigartig. Selbst weltweit ist den Nenndorfern kein Mitbewerber bekannt, dessen Produkte derart effektiv Viren in der Raumluft inaktivieren.

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