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Stadt plant zahlreiche Maßnahmen in Sachen Verkehrsführung

Sicherer auf zwei Rädern durch die Stadt

STADTHAGEN. Das Radfahren in Stadthagen soll sicherer werden. Dafür hat die Verwaltung in den kommenden Monaten einige Vorhaben auf ihrer Liste.

veröffentlicht am 12.10.2017 um 18:23 Uhr

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Autor:

Mira Colic
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Radverkehrsführung auf der Enzer Straße (westlich der Jahnstraße)

Der Abbau der Radverkehrsbeschilderung sowie in diesem Zuge erforderliche Markierungsmaßnahmen sind laut Verwaltung mit der Verkehrsbehörde des Landkreises und dem Land abgestimmt. „Die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht kann aber erst dann erfolgen, wenn geprüft worden ist, ob die Schaltung der Lichtsignalanlage an der Kreuzung Jahnstraße/Enzer Straße/Breslauer Straße geändert werden muss“, erklärt Stadtsprecherin Bettina Burger. Da die Radfahrer künftig gemäß der neuen Straßenverkehrsordnung auf der Fahrbahn fahren dürfen, sind sie die langsamsten Verkehrsteilnehmer – an diesen müssen sich die Räumzeiten der Ampelanlage orientieren. Die Prüfung sei beauftragt und erfolge derzeit. „Sobald hier eine Aussage getroffen werden kann, wird die Verkehrsbehörde des Landkreises, die die verkehrsrechtliche Anordnung treffen muss, informiert.“ Die Verwaltung rechnet damit, die Maßnahme noch in diesem Jahr umsetzen zu können. Allerdings würden die Schutzstreifen zunächst nicht markiert, da zuvor die Fahrbahndecke vom Land zu erneuern sei.


Schutzstreifen Vornhäger Straße
Schutzstreifen sollen von der Einmündung Lauenhäger Straße bis zur Einmündung Probsthäger Straße markiert werden. Von der ursprünglich vorgesehenen Weiterführung bis zum Ostring sehe die Verwaltung laut Burger mittlerweile ab, „da sich hier die Fahrbahn verschmälert“.

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Die Umsetzung der Markierung im Abschnitt zwischen der Lauenhäger und der Probsthäger Straße ist verbunden mit dem Umbau des Knotenpunktes Vornhäger Straße/ Lauenhäger Straße/Krumme Straße. Anvisiert sei dies für 2018.


Radverkehrsführung auf der Oberntorstraße
An der Obernstraße soll zwischen den Einmündungen Schachtstraße und Kreisstraße beidseitige Schutzstreifen markiert werden, da in diesem Streckenabschnitt nach Angaben der Verwaltung „ein hohes Radverkehrsaufkommen vorherrscht und weder auf der Fahrbahn noch auf den Seitenanlagen Radverkehrsanlagen vorhanden sind“. Dafür sind allerdings eine Verbreiterung der Fahrbahn mit Abbiegespuren und der Einbau von Querungshilfen nötig. Die Vorplanungen mit den politischen Gremien, Fachbehörden und dem Land als Straßenbaulastträger seien abgestimmt. Hier hat sich der Sachstand nicht geändert: Planung 2019, Umsetzung 2020.
Schutzstreifen Lauenhäger Straße (südlich Bahnlinie)
An der Lauenhäger Straße ist geplant, zwischen der Bahnunterführung und der Teichstraße beidseitige, je 1,5 Meter breite Schutzstreifen sowie einen einseitigen, zwei Meter breiten Parkstreifen anzulegen. Neben der sicheren Führung der Radfahrer verspricht sich die Verwaltung durch die optische Verschmälerung der Fahrbahn von zehn auf fünf Meter einen geschwindigkeitsreduzierenden Effekt. Da die Umbaumaßnahmen in der Lauenhäger Straße mittlerweile abgeschlossen sind, können auch die Markierungen erfolgen. Dies wird wahrscheinlich noch in diesem Herbst geschehen.


Schutzstreifen Lauenhäger Straße (nördlich Bahnlinie)
Zwischen der Bahnunterfüghrung und der Industriestraße sollen die westlichen Seitenanlage ausgebaut und eine östliche Seitenanlage angelegt werden. Damit soll die Lücke zwischen dem Radweg nördlich der Industriestraße und dem geplanten Schutzstreife südlich der Bahntrasse geschlossen werden. Bisher war das Anbringen der Schutzstreifen für dieses Jahr geplant. Nach Aussagen der Stadtsprecherin wird die Maßnahme auf 2018 verschoben.

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