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Gemeinsame Versammlung von Jugend- und Kinderfeuerwehr

So geht Nachwuchsarbeit: Ortsfeuerwehr Rinteln macht es vor

RINTELN. In der Ortsfeuerwehr Rinteln wird das Thema Nachwuchsarbeit sehr ernst genommen. Und ganz offensichtlich funktioniert das System.

veröffentlicht am 27.02.2018 um 11:53 Uhr
aktualisiert am 27.02.2018 um 16:40 Uhr

Sie stehen in den Startlöchern für den Dienst bei der Jugendfeuerwehr: Elisabeth Haupt, Jannes Blaue, Fabian Lejcyk, Collin Bork und David Savnik. Foto: pr

Nachdem bereits im Sommer zwei Kinder beim Eltern-Kind-Nachmittag von der Kinderfeuerwehr an die Jugendfeuerwehr übergeben werden konnten, folgten im Verlauf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Rintelner Jugend- und der Kinderfeuerwehr nun weitere fünf Kinder, die in den Startlöchern zum Dienst bei der Jugendfeuerwehr stehen: Elisabeth Haupt, Jannes Blaue, Fabian Lejcyk, Collin Bork sowie David Savnik. Vier engagierte und leistungsstarke Jugendliche können wiederum aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übergeben werden. Anna Strüve, Annika Tegt, Lisen Radek und Jeremy Paes bleiben der Feuerwehr treu.

Während der Versammlung blickten die Anwesenden auf ein kunterbuntes sowie abwechslungsreiches Jahr 2017 zurück, das überdies ein gebührend gefeiertes Jubiläumsjahr für beide Einheiten darstellte.

Jugendfeuerwehrwart Benjamin Hundrieser hielt den Bericht für die Jugendfeuerwehr. Aktuell versehen hier 18 Mitglieder ihren Dienst – sechs Mädchen und zwölf Jungen. Das Dienstgeschehen im vergangenen Jahr hatte nach Worten von Hundrieser wieder so einiges zu bieten. Den Zuständigen ist keine Mühe zu groß, um den Floriansjüngern eine schöne sowie lehrreiche Zeit zu bereiten sowie einen abwechslungsreichen und anspruchsvollen Dienst zu gestalten.

Vier Jugendliche wechseln aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst: Anna Strüve, Annika Tegt, Lisen Radek und Jeremy Paes erhielten dafür viel Beifall aus der Versammlung. Foto: pr
  • Vier Jugendliche wechseln aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst: Anna Strüve, Annika Tegt, Lisen Radek und Jeremy Paes erhielten dafür viel Beifall aus der Versammlung. Foto: pr

So ging es sportlich zu beim regelmäßigen Dienstsport oder auch bei einem Besuch im „H2O“-Freizeitbad in Herford. Höhepunkt des Jahres war jedoch ohne Frage die Teilnahme am Kreiszeltlager in Rinteln. Eine ganze Woche lang campen, viel Spiel und Spaß, eine unersetzbar schöne Zeit in der Gemeinschaft verleben.

Doch auch auf eine umfangreiche feuerwehrtechnische Ausbildung wurde großen Wert gelegt. Wöchentlich am Donnerstag (außer in den Ferien) führte man den Übungsdienst durch und verbesserte hier das Feuerwehrwissen. Viel wurde auch für den Bundeswettbewerb geübt. Das eigene Können zeigen hieß es dann auf den diversen Wettbewerben – wie unter anderem dem Winterwettbewerb der Stadtjugendfeuerwehr oder beim Stadtwettbewerb sowie beim Kreiswettbewerb.

Über die Arbeit der Kinderfeuerwehr Rinteln, auch „Glühwürmer“ genannt, berichtete Anette Strüve. Sie sagte, das Wort Kinderfeuerwehr habe eine große Bedeutung – Spiel, Spaß, Spannung, doch vor allem Teamgeist und Gemeinschaft.

18 Kinder zählt die Kinderfeuerwehr Rinteln – vier Mädchen und 14 Jungen. In 27 Diensten mit fast 100 Dienststunden und unzählbarer Vorbereitungszeit seitens der zuständigen Betreuer verlebten alle ein tolles Jahr. Die Kinder nahmen unter anderem an einem Aktionstag im Wisentgehege in Springe teil, wetteiferten beim Winterwettbewerb mit oder stellten sich den Abnahmeprüfungen der Auszeichnungen „Flori“ und „Brandfloh“. Besonders erfreulich war laut Strüve, dass man sich bei dem Orientierungsmarsch in Bad Eilsen sogar den Kreismeistertitel verdient hatte. „Ein unvergessliches Erlebnis.“

Auf der Versammlung wurden folgende Mitglieder aus den Reihen der Kinderfeuerwehr geehrt: Elisabeth Haupt, Lea-Sophie Stasitzek, Fabian Lejcyk, Collin Bork, David Savnik und Jannes Blaue mit der Auszeichnung „Schaumburger-Flori“ sowie Elisabeth Haupt und Lea-Sophie Stasitzek für die beste Dienstteilnahme

Aus den Reihen der Jugendfeuerwehr wurden folgende Mitglieder geehrt: Janet Aulich, Milane Aulich und Zoe Mühlenhoff erhielten die „Jugendflamme 2“; Anna Strüve, Annika Tegt, Lisen Radek und Jeremy Peas die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr für ihre Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr. Shawn Schöttker wurde für die beste Dienstbeteiligung im Jahr 2017 geehrt, Janet Aulich und Anna Strüve für ihre Tätigkeit als Schriftführer und die Jugendsprecher Zoë Mühlenhoff und Gino Schäfer für ihr Engagement.

Lob und Anerkennung für die Arbeit in der Jugend- und in der Kinderfeuerwehr äußerten in der Versammlung einhellig Vertreter von Stadt und Feuerwehr in ihren Grußworten. In diesem Zusammenhang wurde die verantwortungsvolle Arbeit mit dem Nachwuchs hervorgehoben.red

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