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Je ein Widerlager in Bernsen und Rolfshagen / Wer kümmert sich um die Fußgängerbrücke?

Sperren oder reparieren?

Was wird aus der Fußgängerbrücke zwischen Bernsen und Rolfshagen? Sanieren oder sperren ist die Frage.

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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BERNSEN/ROLFSHAGEN. Sie ist alt, der Beton brökelt, das Geländer ist nicht mehr stabil, Querverstrebungen fehlen – die Fußgängerbrücke über die Aue, die Bernsen und Rolfshagen miteinander verbindet, müsste dringend saniert werden. Aber wer ist dafür zuständig.

„Wir unterstützen die beiden Dorfgemeinschaften gerne, aber die Sanierung wird die Gemeinde nicht übernehmen“, sagte Bürgermeister Heinz Kraschewski anlässlich der Jahreshauptversammlung von Rolfshagen Aktiv. Dort hatte Jörg Bredemeier das Thema angesprochen.

„Es wäre schade, wenn wir die Brücke aus Sicherheitsgründen sperren müssten“, sagte Kraschewski, aber bislang hat sich nichts getan.

„Die Brücke gibt es schon ewig. Kinder spielen dort gerne, werfen Steine in die Aue, aber es ist schon gefährlich geworden“, sagte Gerda Pawelczyk, die direkt an dem Weg wohnt, den viele Spaziergänger, Wanderer und Reiter nutzen. „Das sollte eigentlich mal der Kirchweg für die Bernser werden“, erinnert sich die Rolfshägerin. Als 1954 die Christus-Kirche in Rolfshagen geweiht wurde, gehörten die Bernser nicht mehr zur Deckberger Kirche, sondern zu Rolfshagen. „Damals wurde die Straße in Bernsen bis zum Eisenhammer gebaut. In Rolfshagen ging es aber nie weiter. Hier ist nach wie vor ein Feldweg“, erzählt Pawelczyk. Der Verbindungsweg sei damals in privater Hand gewesen. „Vielleicht ist es daran gescheitert“, vermutet die Rolfshägerin. Inzwischen gehöre der Weg aber der Gemeinde.

Es bleibt abzuwarten, ob sich die Dorfgemeinschaften gemeinsam um das Projekt kümmern oder die Brücke doch irgendwann aus Sicherheitsgründen gesperrt werden muss. Bei der Finanzlage der Gemeinde ist ein Neubau wohl eher unwahrscheinlich.

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