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Kinder in die Planung einbinden

Spielplätze im Fokus

BÜCKEBURG. „Spielplätze sind ein Baustein einer familienfreundlichen Stadtentwicklung, weil sie Kindern Raum zum Spielen, Toben und zur Erholung bieten. Gut gestaltete Spielplätze fördern die kindliche Entwicklung und den Aufbau von Sozialkontakten“, hat die Arbeitsgruppe „Spielplätze“ im Ausschuss für Jugend und Familie betont.

veröffentlicht am 14.01.2018 um 16:04 Uhr
aktualisiert am 14.01.2018 um 17:10 Uhr

Spielplätze waren Erörterungsgegenstand im Ausschuss für Jugend und Familie. Das Foto zeigt den jüngst neu gestalteten Platz in Müsingen. Foto: bus
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Herbert Busch Reporter
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BÜCKEBURG. „Spielplätze sind ein Baustein einer familienfreundlichen Stadtentwicklung, weil sie Kindern Raum zum Spielen, Toben und zur Erholung bieten. Gut gestaltete Spielplätze fördern die kindliche Entwicklung und den Aufbau von Sozialkontakten“, haben Mitglieder der Arbeitsgruppe „Spielplätze“ im Ratsausschuss für Jugend und Familie betont.

Die Mitglieder der AG hatten gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Stefan Reinecke 15 Plätze besucht, um einen Eindruck vom Zustand und der Nutzung zu erhalten. Die Eindrücke sollen in ein gesamtstädtisches Spielplatzkonzept einfließen, das als Handlungsleitfaden bei der Sanierung und Gestaltung der Plätze dienen soll. Ziel des Konzepts ist eine stadtweit ausgewogene, vielfältige und gute Spielflächenversorgung. Dabei werden die Einzugsbereiche der einzelnen Spielplätze, Besonderheiten der Standorte, die Lage innerhalb des Ortes und die Altersstruktur des Stadtviertels berücksichtigt.

Bei der Gestaltung der Plätze soll – je nach Eignung des jeweiligen Standorts – auf generationenübergreifende Kommunikationsräume, themenbezogene Spielflächen und naturnahe Gestaltungselemente zurückgegriffen werden. Wichtig sei hier die Einbeziehung der Kinder, Jugendlichen und anderer Nutzergruppen in den Planungsprozess. Das bringe den positiven Effekt mit sich, dass die Plätze dann genau das bieten, was Kinder und Jugendliche sich wünschen. Darüber hinaus sollen Entscheidungen über Neu- und Umbau sowie über Rückbau und Aufgabe transparent gefällt werden.

Als Erstes steht die Sanierung des Spielplatzes Lilienweg auf dem Programm. Eine Kinderbeteiligung wird es noch in diesem Jahr geben, damit im nächsten Jahr das Spielgerät aufgestellt werden kann. Im Anschluss wird der Platz Leibnizstraße/Weinberg hergerichtet.

Da die Schulhöfe nach Schulschluss als öffentliche Spielflächen genutzt werden, fand auch die Grundschule Im Petzer Feld Erwähnung. Diese plant die Aufstellung eines vom Förderverein mitfinanzierten Balanciergeräts.

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