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„Entlastendes Beweismaterial“

Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen AfD-Landeschef ein

LÜNEBURG. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat die Betrugsermittlungen gegen den niedersächsischen AfD-Landesvorsitzenden Armin Paul Hampel eingestellt.

veröffentlicht am 13.10.2017 um 22:19 Uhr

Armin Paul Hampel, Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der AfD in Niedersachsen. Foto: dpa
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Die Juristen waren dem Vorwurf nachgegangen, Hampel habe einen Wahlwerbespot gegenüber seiner Partei doppelt abgerechnet. Dazu war das Haus des Politikers durchsucht worden. Es sei entlastendes Beweismaterial gefunden worden, wodurch die mit der Strafanzeige aus April erhobenen Vorwürfe entkräftet worden seien, teilte am Freitag eine Sprecherin der Behörde mit. Der ehemalige Fernsehjournalist hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen. Er sagte, die Ermittlungen und die Durchsuchung seien für ihn und seine Familie sehr belastend gewesen. Hampel ist neuerdings Bundestagsabgeordneter, außerdem Mitglied des Bundesvorstandes der AfD. Bei der Bundestagswahl war er in Hameln-Pyrmont/ Holzminden als Direktkandidat angetreten – ohne Erfolg. Im AfD-Landesverband ist Hampel schon länger umstritten.dpa/mafi

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