weather-image
Vorsicht bei Telefonanrufen

Stadtwerke warnen vor falschen Dienstleistern

BÜCKEBURG. Aktuell warnen die Stadtwerke Schaumburg-Lippe erneut vor dubiosen Telefonanrufern, die sich im Gespräch als „Dienstleister“ des heimischen Energieversorgers ausgeben.

veröffentlicht am 03.02.2017 um 11:38 Uhr
aktualisiert am 03.02.2017 um 16:00 Uhr

Die Stadtwerke waren vor falschen Dienstleistern

Kunden aus den Bereichen Bückeburg und Obernkirchen berichteten von teils aggressivem, nötigendem Verhalten der Anrufer, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke.

In den Gesprächen sei unter anderem argumentiert worden, in den kommenden Tagen würden die Stadtwerke kein Gas und keinen Strom mehr liefern. Die Stadtwerke hätten daher einen Dienstleister für die künftige Energieversorgung beauftragt, nun bräuchte man Zählernummer und Bankverbindung vom Kunden.

„Ausgestattet mit diesen Informationen haben die Anrufer alle Daten in der Hand, um einen Lieferantenwechsel zu veranlassen. Der Kunde hat quasi einen telefonischen Vertrag abgeschlossen.“, erläutert Natalie Bschor von der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke. Die auf diesem Wege zustande gekommenen Verträge seien rechtskräftig, wenn nicht rechtzeitig schriftlich binnen 14 Tagen widersprochen werde. Die abgeschlossenen Tarife seien hochpreisig.

Betroffene sollten sich an

die Stadtwerke wenden

Wer Angaben zu persönlichen Daten am Telefon gemacht hat und nun verunsichert ist, kann sich an die Stadtwerke in Bückeburg oder Stadthagen wenden. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kundencentern helfen, wo sie können“, so Bschor weiter.

Man sei bei vermehrt aufkommenden Lieferantenwechseln, die fast immer mit dem gleichzeitigen Auftauchen von „Drückerkolonnen“ einhergehen, bereits sensibilisiert. Kunden würden dann sofort angeschrieben oder persönlich angerufen.

Und, so die Pressemitteilung: Dass sie mit der Herausgabe ihrer Zählernummer bereits einen neuen Vertrag abgeschlossen hätten, sei vielen Betroffenen nicht bewusst. Diese sollten sich möglichst sofort mit den Stadtwerken Schaumburg-Lippe in Verbindung setzen, dann sei auch die Ablehnung des Lieferantenwechsels gegenüber dem vermeintlich neuen Energieversorger möglich.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare