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Suche nach Fläche wird auf die Fürst-Ernst-Staße eingeschränkt - sonst kommt die Petzer Straße

Standort der Skaterbahn nach wie vor offen

Bückeburg (rc). In seiner Sitzung Ende März hatte es der Rat beschlossen: Die Skaterbahn wird noch dieses Jahr gebaut. Allerdings werden zunächst Alternativstandorte geprüft, um Kosten zu sparen und mit den im Haushalt verankerten 10 000 Euro auszukommen. Sollte die Prüfung der Alternativen negativ verlaufen, wird auf dem ursprünglich ins Auge gefassten Standort hinter der Umgehungsstraße an der Petzer Straße gebaut. Sollte das Geld dort nicht reichen, wird nachgeschossen. Die Frist, die sich der Rat nach einstündiger Debatte selbst setzte: ein M onat.

veröffentlicht am 11.05.2006 um 00:00 Uhr

Diese "ambitionierte Frist" ist mittlerweile verstrichen, auch wegen der Osterferien, wie Bürgermeister Reiner Brombach auf Nachfrage einräumte. Inzwischen sind aber so viele Vorarbeiten geleistet worden, dass in der kommenden Woche im Verwaltungsausschuss eine Entscheidung gefällt werden kann. Denn die Überprüfung der Alternativstandorte ist inzwischen, wie der Bürgermeister sagte, auf einen Standort eingeschränkt worden: die asphaltierte Fläche am ehemaligen Einkaufszentrum (Naafi-Shop) der britischen Streitkräfte an der Fürst-Ernst-Straße. Alle anderen Standorte hätten sich als ungeeignet erwiesen. Ob der Standort an der Fürst-Ernst-Straße geeignet ist, sollen jetzt Überprüfungen des TÜV und des Gemeinde-Unfall-Versicherungsverbandes ergeben. Zum einen gilt es zu klären, ob die leicht geneigte Fläche überhaupt für das Anlegen einer Skaterbahn geeignet ist. Zum anderen soll geprüft werden, ob die Anwohner von dem Lärm der Skater gestört werden können. "Nach Ansicht der Stadt ist die Fläche weit genug von der Wohnbebauung entfernt, so dass es nicht zu Störungen kommen dürfte", sagte Brombach. Einzelne Anwohner hätten aber bereits Bedenken geäußert. Keine grundsätzlichen Bedenken hat die Immanuel-Schule geäußert, unmittelbarer Nachbar der ins Auge gefassten Fläche. Eigentümerin der Fläche ist die Fürstliche Hofkammer, Hauptpächterin die Stadt, Nutznießerin die Schule, erklärte Brombach.

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