weather-image
Verletzte und kilometerlanger Stau

Stauchaos: 40-Tonner prallt gegen Fahrzeug der Autobahnmeisterei

REHREN. Verkehrschaos nach Fall auf der Autobahn 2 - zwischen dem Parkplatz Schafstrift und der Anschlussstelle Rehren ist am frühen Mittwochmorgen gegen 4.40 Uhr ein 40-Tonnen-Lastzug mit großer Wucht gegen einen Warnanhänger der Autobahnmeisterei geprallt. Der Lkw-Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt, musste befreit werden. Auch ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei wurde nach Angaben von Kommissar Philipp Hesse von der Polizeidirektion Hannover bei dem Unfall verletzt. Es staut sich auf 12 Kilometer, um 8 Uhr war erst eine Fahrspur frei.

veröffentlicht am 20.09.2017 um 09:05 Uhr
aktualisiert am 20.09.2017 um 12:43 Uhr

Einsatzkräfte vor Ort auf der A2. Foto: Feuerwehr Rodenberg
REHREN. Der Lkw-Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt, musste von Einsatzkräften der Feuerwehren Rodenberg und Lauenau befreit werden. Auch ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei wurde nach Angaben von Kommissar Philipp Hesse von der Polizeidirektion Hannover bei dem Unfall verletzt.

Beide Fahrer wurden laut Feuerwehr schwer verletzt und der Fahrer des Sattelzuges in seinem schwer beschädigten Fahrzeug eingeklemmt. Der Mitarbeiter der Straßenmeister befand sich bei Eintreffen bereits außerhalb seines schwer beschädigten Fahrzeuges. Die Aufgabe des Rüstzuges der Samtgemeinde Rodenberg (Rodenberg und Lauenau) war es, den verletzten Fahrer aus seinem deformierten Fahrerhaus zu befreien. Hierzu wurden mehrere hydraulische Rettungssätze inklusive Rettungsscheren, Spreizer und Zylinder, sowie eine Säbelsäge eingesetzt. Um den Fahrer schnellstmöglich zu befreien, wurde von beiden Seiten eine Zugangs- und Rettungsöffnung geschaffen. Dazu wurden unter anderem die A-Säulen getrennt und die Fahrzeugfront mit Rettungszylindern entklemmt. Die Türen wurden entfernt. Alle drei Rettungsplattformen wurden eingesetzt, sodass ein besserer Zugang zum Fahrzeug gewährleistet wurde.Nach der technischen Rettung konnte der Fahrer an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Befreiung gelang ca. 30 Minuten nach Eintreffen. Beide Fahrer wurde an der Einsatzstelle durch den Rettungsdienst erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert.

Die Autobahn in Richtung Dortmund war zeitweise voll gesperrt. Es staute sich auf 12 Kilometer, um 8 Uhr war erst eine Fahrspur frei. Der Stau war morgens um 8 Uhr bereits zwölf Kilometer lang. Noch bis in den Vormittag hielt das Verkehrschaos an. Auto- und Lkw-Fahrer versuchten, über Bundes- und Landesstraßen auszuweichen.

Die Polizei schätzt den Schaden auf 160.000 Euro. Andreas Schmidt, Chef eines Bergungsdienstes aus Eimbeckhausen, teilte unserer Zeitung mit: "Wir sind mit schwerem Gerät vor Ort, arbeiten so schnell wir können, um die Bahn rasch wieder frei zu bekommen." Im Einsatz waren die Feuerwehren Lauenau und Rodenberg jeweils in Zugstärke und circa 55 Einsatzkräfte.

Einsatzkräfte vor Ort auf der A2. Foto: Feuerwehr Rodenberg
Unfall auf der A2. Foto: pr
  • Unfall auf der A2. Foto: leo
Unfall auf der A2. Foto: pr
  • Unfall auf der A2. Foto: leo
Unfall auf der A2. Foto: pr
  • Unfall auf der A2. Foto: leo
Unfall auf der A2. Foto: pr
  • Unfall auf der A2. Foto: leo
Einsatzkräfte vor Ort auf der A2. Foto: Feuerwehr Rodenberg
Unfall auf der A2. Foto: pr
Unfall auf der A2. Foto: pr
Unfall auf der A2. Foto: pr
Unfall auf der A2. Foto: pr

(Quelle: leo/Feuerwehr Rodenberg)

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare