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Klarer 4:0-Erfolg gegen einen ganz schwachen TSV Exten

SV Engern zerlegt die Eintracht

veröffentlicht am 13.08.2017 um 19:51 Uhr

SVE-Angreifer Benedikt Eckel (rechts) bleibt am Extener Marco Lackner hängen. Foto: ph
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Sebastian Blaumann Redakteur Sport zur Autorenseite

ENGERN. Der TSV Eintracht Exten hatte zum Saisonauftakt die Spendierhosen an, verzichtete über 90 Minuten auf die Abwehrarbeit und ging im Rintelner Ortsderby beim SV Engern mit 0:4 unter.

Nur in den Anfangsminuten begegnete die Eintracht dem SV Engern auf Augenhöhe. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Die Defensive des TSV Exten ähnelte einem aufgescheuchten Hühnerhaufen, die Rückwärtsbewegung lief im Schneckentempo ab, die Dreierkette offenbarte große Lücken, zudem war das Passspiel viel zu ungenau. Der SV Engern benötigte keine große Spielkunst, um das Team von Neutrainer Ruzmir Mehic in seine Einzelteile zu zerlegen. Mario Cimino (20.) brachte den Gastgeber mit 1:0 in Führung. Zuerst scheiterte Denis Stapel an TSV-Keeper Christian Krohn, die Extener Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Cimino setzte energisch nach und wuchtete die Kugel ins Dreieck. Fast im Gegenzug hatte Exten die einzige klare Torchance im gesamten Spiel, doch Matthias Appel (22.) fand in SVE-Schlussmann Frederik Meier seinen Meister. In der 30. Minute erhöhte Engern auf 2:0. Phil Wehling holte den agilen Daniel Kiensvater von den Beinen, Dennis Kirasic verwandelte den Elfmeter sicher zum 2:0. Und nach einem katastrophalen Fehler von Felix Kaufmann markierte Dennis Kirasic (41.) sogar noch das 3:0.

Nach dem Seitenwechsel war bei der Eintracht kein Aufbäumen zu erkennen. Engern lauerte auf Extener Fehler und die kamen. Diesmal unterlief Andreas Kramer ein böser Patzer, Oliver Watermann (59.) sagte danke und traf zum 4:0-Endstand. In den letzten 30 Minuten schaukelte die Elf von Trainer Wilhelm Sieker den Vorsprung locker nach Hause.

„Wir hauen uns die Bälle selber rein, müssen dann einem Rückstand hinterherlaufen. Das ist dann immer schwer“, analysiert TSV-Coach Ruzmir Mehic die Pleite. Sein Gegenüber Wilhelm Sieker strahlte über das ganze Gesicht: „Wir haben ein Hundert Prozent abgerufen, unsere Chancen diesmal genutzt, dann sind wir nur schwer zu besiegen.“

SVE: Meier, Scheermann, Watermann (75. Nino Kirasic), Dennis Kirasic, Moch, Stapel, Cimino, Kiensvater (65. Deisner), Eckel, Rinne (39. Marth), Ivo Kirasic.

TSV: Krohn, Bub, Tim Kaufmann (46. Lackner), Druffel, Appel, Kramer (60. Jaskulski), Anke, Deppe (75. Braunert), Felix Kaufmann, Brennecke, Wehling.

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