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Liebe zum Evangelium vermitteln

Tobias Roggenkamp wird Krankenhagens neuer Pastor

KRANKENHAGEN. Vor vollem Haus begrüßte Superintendent Andreas Kühne-Glaser am Sonntagnachmittag zahlreiche Krankenhäger Kirchenbesucher, den Kirchenvorstand, den Posaunenchor und, last but not least, Tobias Roggenkamp, den neuen Pfarrer, dessen Begrüßungsgottesdienst gefeiert wurde.

veröffentlicht am 07.11.2017 um 12:05 Uhr
aktualisiert am 07.11.2017 um 18:00 Uhr

Tobias Roggenkamp (v. li.) mit Superintendent Andreas Kühne-Glaser und Christel Struckmann. Foto: csu

Autor:

Christel Sundermann
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KRANKENHAGEN. Volles Haus in der Erlöserkirche – hier begrüßte Superintendent Andreas Kühne-Glaser am Sonntagnachmittag zahlreiche Krankenhäger Kirchenbesucher, den Kirchenvorstand, den Posaunenchor und, last but not least, Tobias Roggenkamp, den neuen Pfarrer, dessen Begrüßungsgottesdienst gefeiert wurde.

Ein besonderer Gottesdienst sollte es werden, durch dessen ersten Teil der Superintendent führte. Ab der Predigt jedoch übernahm Tobias Roggenkamp und lud seine neue Gemeinde zum Mitdenken, Andersdenken und Nachdenken ein. Er erzählte vom Tag seiner Einsegnung als Diakon am 10. November 1996 und wünschte sich, dass seine erste Predigt eine Brücke vom Vertrauten zu all dem Neuen darstellen würde. Dankbar für die neue Stelle drückte Roggenkamp seine Freude auf einen gemeinsamen Weg in einer lebendigen Gemeinschaft aus. Trotz einer relativ kurzen Vakanz ist in ganz Krankenhagen die Freude über die rasche Neubesetzung der halben Pfarrstelle spürbar.

Zwar ist Roggenkamp zunächst ein sogenannter Pfarrverwalter in Ausbildung, denn es liegt vorab eine zwölfmonatige Fortbildung und anschließend eine dreijährige Bewährungszeit vor ihm, bevor er sich endgültig um die Stelle in Krankenhagen bewerben kann, doch das allgemeine herzliche Willkommen ist hier sicherlich ein sehr gutes Vorzeichen, und die offizielle Anrede „Pfarrer“ oder „Pastor“ wurde von Andreas Kühne-Glaser bereits genehmigt, sodass sich niemand mehr umgewöhnen muss.

Nach dem Gottesdienst traf man sich im Gemeindesaal bei Kaffee und Kuchen und es fanden sich zahlreiche Gratulanten ein, die viele gute Worte und Präsente für Roggenkamp dabeihatten. Im Namen des Kirchenvorstandes hieß dessen Vorsitzende, Christel Struckmann, Roggenkamp willkommen und berichtete von der starken Gemeinschaft, die während der Vakanz gewachsen war, jedoch stets eine Leerstelle aufwies, die Roggenkamp bereits in den wenigen Wochen seiner Anwesenheit durch seine frische und zugewandte Art merklich ausfüllte.

Mit herzlichen Willkommensgrüßen drückte Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht die Freude auf einen partnerschaftlichen Weg in die Zukunft aus. Auch die Vertreter der Ortsvereine und der Nachbargemeinde Exten ließen es sich nicht nehmen, gute Wünsche und wohlbedachte Geschenke zu überreichen.

Ein Wegbegleiter des neuen Krankenhäger Seelsorgers, Reinhard Keding, bis 2005 Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Namibia, hatte für Roggenkamp einen Rat im Gepäck, der sich positiv auf die Anzahl der Gottesdienstbesucher auswirken soll: „Ordentlich predigen und viele Besuche machen.“ Dass Roggenkamp ordentlich predigen kann, ist laut Keding keine Frage. Er versprach den Krankenhägern manche Überraschung und geistreiche wie nahrhafte Redewendungen, die auch vor Reimformat nicht zurückschrecken und bescheinigte seinem Freund eine große Stärke, die Menschen herauszufordern und die Fähigkeit, seine Liebe zum Evangelium vermitteln zu können. Seinen nächsten Gottesdienst versieht Krankenhagens neuer Pfarrer am Volkstrauertag in der Friedhofskapelle unter Mitwirkung des Männergesangvereines und des Ortsrates.

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