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Rechtsmediziner finden keine Hinweise auf Fremdverschulden

Tödliche Rauchgase

BENSTORF. Gerichtsmediziner haben am Donnerstagvormittag die sterblichen Überreste untersucht, die am Montagmittag von einem Leichenspürhund in der ausgebrannten Scheune an der Kruggasse in Benstorf gefunden wurden. Nach Angaben des Ersten Kriminalhauptkommissars Axel Brünger stießen die Rechtsmediziner während der Obduktion auf keine Hinweise, die für ein Fremdverschulden sprechen

veröffentlicht am 07.12.2017 um 18:55 Uhr

Ein Leichenspürhund hat die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche gefunden. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Allerdings ist der Tote bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Die Experten konnten inzwischen herausfinden, dass es sich um eine männliche Leiche handelt. Die Person sei an einer Rauchgasvergiftung gestorben. Ob der vermisste Hausbewohner (86) uns Leben gekommen ist, steht aber immer noch nicht fest. Das müsse über einen DNA-Abgleich geklärt werden, sagte Brünger. Die Wahrscheinlichkeit sei aber hoch, hieß es. Unklar ist weiter, was sich am Abend des 1. Adventssonntags in Benstorf abgespielt hat. Brandursachen-Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes aus Hameln und Experten der Brandursachen-Kommission des Landeskriminalamtes Niedersachsen konnten in der Ruine bislang keine eindeutigen Spuren sichern. Möglicherweise wird die Feuerversicherung weitere Spezialisten mit Nachforschungen beauftragen.

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