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Niederländischer Autofahrer übersieht Ende der Ausbaustrecke in Minden

Tödlicher Unfall auf der B 65

MINDEN. Ein Autofahrer aus den Niederlanden ist vermutlich in der Nacht zu Dienstag bei einen schweren Unfall auf der B 65 ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, war der Mann mit seinem Opel Astra aus Bückeburg kommend in Richtung Johannes-Wesling-Klinikum unterwegs.

veröffentlicht am 06.03.2018 um 10:09 Uhr
aktualisiert am 06.03.2018 um 11:40 Uhr

Der Wagen blieb auf dem Dach liegen. Foto: MT/Alex Lehn

Am Ende der Ausbaustrecke verpasste er die Linkskurve und fuhr aus noch ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit geradeaus – sein Auto prallte gegen einen Erdwall, wurde etwa fünf Meter in die Luft katapultiert und ins darunter liegende Waldstück geschleudert. Der Wagen blieb etwa 50 bis 70 Meter nach dem Ende der Ausbaustrecke auf dem Dach liegen. Im Fahrzeug befanden sich keine weiteren Insassen.

Laut Polizeisprecher Ralf Steinmeyer liegt der Verdacht nahe, dass der Fahrer das Ende der Ausbaustrecke nicht kannte und nicht rechtzeitig wahrgenommen hatte. Mit welcher Geschwindigkeit er unterwegs war, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Auf der B65 gibt es offiziell keine Geschwindigkeitsbegrenzung, sondern eine Richtgeschwindigkeit von 130. Vor Ende der Ausbaustrecke gilt jedoch zunächst Tempo 70, dann Tempo 50. Bremsspuren fanden die Ermittler an der Unfallstelle keine.

Die Polizei geht davon aus, dass das Unglück aufgrund der Dunkelheit längere Zeit nicht bemerkt wurde. Gegen 7.30 Uhr am Dienstagmorgen sah ein Mitarbeiter einer in der Nähe ansässigen Firma das Unfallfahrzeug und informierte die Polizei. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrer in der Nacht verunglückte, abschließend geklärt werden konnte dies jedoch bisher nicht. MT/rad

Der Wagen wurde zunächst in die Luft katapultiert und stürzte dann den Abhang hinunter. Foto: MT/ Alex Lehn
  • Der Wagen wurde zunächst in die Luft katapultiert und stürzte dann den Abhang hinunter. Foto: MT/ Alex Lehn

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