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Bürgermeister Thomas Priemer zieht vor den Weihnachtsfeiertagen Bilanz

Viel erreicht, aber noch mehr vor

RINTELN. Es war ein ereignisreiches Jahr: Auf eine Vielzahl von wichtigen Projekten seiner Verwaltung blickt Bürgermeister Thomas Priemer im Jahr 2017 zurück. „Beispielsweise hatte Rinteln es sich zum Ziel gesetzt, zu werden, was es einmal war – eine Universitätsstadt.“ Und tatsächlich: Seit dem 1. Oktober kann in der Weserstadt wieder studiert werden.

veröffentlicht am 22.12.2017 um 14:14 Uhr
aktualisiert am 22.12.2017 um 15:50 Uhr

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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Zunächst berufsbegleitend als Fernstudium, doch erklärtes Ziel des Bürgermeisters ist es, das Projekt „Academia“ weiter auszubauen. Bemerkenswert sei auch gewesen, dass RTL ausgerechnet Rinteln zur „Wahlstadt“ auserkoren hat und regelmäßig aus der Weserstadt berichtete – wenn auch mit weniger Widerhall in der Bevölkerung als ursprünglich erwartet.

Auch die Genehmigung des Dorfentwicklungsplans „Rintelner Staatsforst“ sei für die Ortsteile Friedrichswald, Krankenhagen, Strücken, Uchtdorf, Volksen und Wennenkamp eine herausragende Angelegenheit, deren Maßnahmen bis zum 31. Dezember 2023 beantragt und finanziell gefördert werden können.

Bestimmendes Thema der Verwaltung war laut Priemer die Innenstadtentwicklung – Stichwort Kollegienplatz. Hierfür wurde der erste Online-Dialog eingerichtet, unter https://rinteln.mitgestalten.de.

Ebenfalls spielt die Integration von Flüchtlingen weiterhin eine große Rolle in unserer Stadt. „Wir sind froh, dass wir wieder eine eigene Integrationsbeauftragte einstellen konnten“, sagt Priemer. Eine Stelle, die er gegen anfänglichen Widerstand der Mehrheitsfraktion durchsetzen konnte.

Auf allseitige Zustimmung stießen dagegen die vielen gelungenen Veranstaltungen des Jahres.

Für das Jahr 2018 hat sich die Verwaltung zum Ziel gesetzt, sich intensiv für Inklusionsmaßnahmen in den Grundschulen einzusetzen. Über die Probleme auf diesem Gebiet hatte die SZ/LZ im Herbst intensiv berichtet. Weiterhin sei die Erweiterung der Kita Deckbergen/Schaumburg geplant.

Außerdem stehe im neuen Jahr in den Bereichen Feuerwehrhäuser, Sportheime, Bürgerhäuser sowie bei der Sanierung der Grundschulen, Kindergärten und Gemeindestraßen wieder einige Großinvestitionen in Höhe von etwa 5,5 Millionen Euro an.

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