weather-image
27°
Konzert-Doppelschlag in der Schraub-Bar

Von Dänemark nach Kalifornien

BÜCKEBURG. Mit donnerndem Hardrock und staubtrockenem Blues hat die Schraub-Bar den musikalischen Bogen von Dänemark nach Kalifornien geschlagen. Beim Konzert-Doppelschlag am Wochenende gaben sich zum einen mit „Blended Brew“ eine verheißungsvolle junge Rock-Formation aus unserem nördlichen Nachbarland, zum Zweiten mit Marco Mendoza einer der versiertesten Bassisten der amerikanischen Bluesrock-Szene die Ehre.

veröffentlicht am 14.03.2018 um 13:40 Uhr
aktualisiert am 14.03.2018 um 15:40 Uhr

Blended Brew aus Dänemark heizte in der Schraub-Bar ein. Foto: jp
jp01

Autor

Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Blended Brew machten zum ersten Mal in ganz großem Stil auf sich aufmerksam, als sie im Juli 2015 als Vorgruppe von AC/DC auf dem Roskilde-Festival auftraten. Eine umfangreiche Tour durch die Vereinigten Staaten schloss sich daraufhin an. Inzwischen haben sich die vier Dänen, die einen im besten Sinne klassischen Hardrock im Stil der 80er-Jahre zelebrieren, ohne dabei auch nur eine Sekunde altmodisch zu wirken, auch in der europäischen Club- und Festivalszene einen guten Ruf erspielt, dem sie mit ihrem Auftritt in der Schraub-Bar mehr als gerecht wurden.

Ihnen folgte in der zweiten Hälfte des Konzerts ein Blues- und Hardrock-Bassist, der schon mit den ganz großen, stilbildenden Vertretern des Genres zusammenspielte. Zu Arbeitgebern des 1963 in San Diego geborenen Marco Mendoza zählten bereits solche Rock-Giganten wie „Thin Lizzy“ oder „Whitesnake“. Marco Mendoza tourte zusammen mit Ted Nugent ebenso wie mit den Australiern „The Dead Daisies“, mit denen er gerade erst im vergangenen Jahr unterwegs war. In diesem Jahr legte er mit „Viva la Rock“ sein drittes Solo-Album vor, welches der Kalifornier zurzeit im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee vorstellt.

Das Publikum in der Schraub-Bar erlebte Marco Mendoza dabei nicht nur als ungemein versierten Bassisten, sondern auch als Sänger mit rauem, whiskeygetränktem Bluesrock-Organ. Songs wie „Sue Is On the Run“, „Rocket Man“ oder auch dem Titelstück „Viva la Rock“ ließen mehr als einmal Erinnerungen an den Whitesnake-Sänger David Coverdale aufkommen.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare