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Fußballclub Hilligsfeld sucht jetzt einen Kassenwart / Neue Mitglieder gewonnen

Vorsitz wieder vollzählig

FLEGESSEN. Nach dem Ausscheiden von Claudia Mildenberger als eine der drei Vorsitzenden vom FC Flegessen im letzten Jahr, war ihr Posten vakant geblieben.

Autor

Gerhard Honig Reporter

In der Jahreshauptversammlung im frisch renovierten Vereinsheim wählten die Mitglieder jetzt den knapp 50-jährigen Karsten Gelhaar aus Hasperde. Ebenso neu im Vereinsvorstand als Schriftwart ist nach einstimmigem Votum auch Christian Lindemann (53). Dennoch ist der Vorstand erneut nicht komplett besetzt, weil der Posten des Kassenwarts vakant wurde: Horst Womes (75) hat seit 34 Jahren die Finanzen des FC erfolgreich geführt, machte jetzt aber seinen beabsichtigten Rücktritt wahr. Die beiden Vorsitzenden Ulrich Schneider und Rüdiger Heyder verabschiedeten ihn und die Versammlung dankte mit lang anhaltendem Applaus. „Aktuell haben wir keinen Nachfolger im Visier“, räumte Schneider ein, „aber wir sind natürlich auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger oder einer Nachfolgerin für Horst. Einer von uns muss den Job erstmal kommissarisch übernehmen.“ Ehrungen wegen langjähriger Mitgliedschaften und wegen sportlicher Erfolge seien bereits beim Sportlerball vergeben worden, erfuhren die Mitglieder im weiteren Verlauf des Vorstandsberichts.

Eine erfreuliche Mitgliederentwicklung zeigte der Report auf: Entgegen dem allgemeinen Trend der Vereinsmüdigkeit habe der FC im letzten Jahr sogar 33 neue Mitglieder gewinnen können. Insgesamt gehörten jetzt 606 Mitglieder, davon 468 Erwachsene sowie 138 Kinder und Jugendliche, dem FC an. Das zeuge nicht zuletzt von attraktiven Angeboten der vielen Sparten. Stolz sei er darüber, sagte Schneider weiter im Bericht, dass der große Zulauf von Auswärtigen die Philosophie des Vereins bestätigte. Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak dankte den Übungsleitern für ihren Einsatz. Darüber hinaus warb er für die Anschaffung eines Defibrillators auf dem Areal von Schule, Feuerwehr, Kindergarten und Turnhalle. Zurzeit werde Geld gesammelt für diese 2430 Euro teure Vorrichtung. In Schneiders Ausblick auf 2017 wurden das Osterfeuer zusammen mit der Feuerwehr, der Sportlerball am 23. September, der Preisskat und der Adventsbasar genannt.

  • Christian Lindemann und Karsten Gelhaar GHO
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