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1. Schaumburger Burger-Festival

Was so alles in einen Burger passt

BÜCKEBURG. Ob scharf oder süß, vegetarisch oder klassisch: Beim „1. Schaumburger Burger-Festival“ war für jeden Geschmack etwas dabei. An zahlreichen Ständen konnten sich die Besucher „durchfuttern“ und mal etwas Neues (aus)probieren.

veröffentlicht am 20.06.2017 um 15:36 Uhr
aktualisiert am 20.06.2017 um 16:30 Uhr

Am Grill herrschen über 80 Grad Hitze. Foto: mig
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Autor

Michael Grundmeier Reporter
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Schon beim Flanieren an den „Foodtrucks“ vorbei läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Überall brutzeln „Patties“, die Fleischeinlagen der leckeren Brötchen. Hier, auf dem Gelände der ehemaligen Kronenwerke, gibt es den Burger in vielen Variationen. Mal vegetarisch, mal mit Jalapeños – in der Streetfood-Szene wird viel ausprobiert, erklärt Beikoch Hartmut Krömer. „Wir versuchen immer mal wieder etwas Neues und hoffen, damit den Geschmack der Leute zu treffen.“

Eigentlich sei es gar nicht schwer, einen guten Burger zu machen. Es braucht ein Brötchen und eine gegrillte Scheibe Rinderhack, dazu kommen nach Geschmack Saucen, Salatblätter, Tomaten- und Gurkenscheiben, Zwiebelringe oder Käse. Die Patties werden mit etwas Öl bestrichen und mit einem Pfannenwender angedrückt. In der zweiten Pfanne brät Krömer Speckscheiben an. „Ein guter Hamburger muss schön saftig sein“, verrät er und zeigt auf den brutzelnden Speck. Ansonsten kann eigentlich vieles in einen Hamburger. „Man sollte es nicht übertreiben, aber es gibt da schon viele Möglichkeiten“, meint Krömer. Allzu viel verraten wolle er aber nicht.

Ansonsten ist er mit dem Burgerfestival sehr zufrieden. Es sei viel verkauft worden und an allen drei Tagen seien zahlreiche Besucher gekommen. „Die Kronenwerke sind eine reizvolle Location, an der man gut essen kann – ich hoffe, dass es im nächsten Jahr weitergeht.“ Dass Streetfood im Kommen ist, hat auch Krömer beobachtet. Ein Grund sei sicher, dass die Leute gutes Essen zu einem kleinen Preis bekämen. „Und dass hier viel Spannendes gemacht wird – das ist eine sehr fortschrittliche Küche.“ Vor allem Menschen, die regelmäßig außer Haus speisen, sehnten sich nach Abwechslung, sagt Krömer. Also ein Essen „auf die Hand“, das ein hochwertigeres „Fingerfood“ biete als McDonald’s oder der Kebab-Laden von nebenan. „Es gibt viele, die nur Bio-Zutaten verwenden oder vegetarisch kochen“, sagt Krömer. Das werde in Zukunft sicher noch zunehmen.

Andreas und Iris Schmidt probieren einen vegetarischen und einen klassischen Burger. Foto: mig
  • Andreas und Iris Schmidt probieren einen vegetarischen und einen klassischen Burger. Foto: mig

Vanessa Köhler, die selbst einen“Foodtruck“ hat, der aber in Bückeburg nicht dabei ist, sieht das ähnlich: „Streetfood ist nah am Kunden, einfach und der Ort, an dem Ideen ausprobiert und entweder verworfen oder beibehalten werden.“ Streetfood und überhaupt das „Handgemachte“ sei die „Küche für das 21. Jahrhundert“.

Viel Freude an den wechselnden Burger hatten auch Iris und Andreas Schmidt aus Meerbeck. Das Paar hatte jeweils zwei Burger probiert – von „Beefellas“ und „Veggieburger“. Beide hätten sehr gut geschmeckt, meinen die beiden. „Es macht viel Spaß, hier verschiedene Burger zu kosten – leider gibt es hier mehr als man essen kann.“ Für Patrick Heine aus Minden ist das allerdings kein Problem. Er hat insgesamt vier Burger verdrückt – allerdings im Verlauf von zwei Stunden. „Ich bin zwar eigentlich schon satt, aber ich werde mir gleich noch einen holen – so eine Gelegenheit hat man ja selten“, sagt der Auszubildende. Am besten geschmeckt haben ihm übrigens der „Cheesy Bird Burger“ (Straußenfleisch, Guinness-Bier, Cheddar-Käse-Creme) und der Pastramiburger. Zum Abschluss will Patrick einen Pulled Pork probieren, dazu ein leckeres „Craft-Beer“. Guten Appetit!

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