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Unsere Auetaler Schülerreporterin, Celina Stuckenberg, hat nachgefragt

Was tun die Parteien für die Jugend?

Kümmern sich die Parteien auf Landesebene um die Wünsche der Jugend? Schülerreporterin Celina Stuckenberg hat recherchiert.

veröffentlicht am 13.10.2017 um 14:23 Uhr

Auch viele junge Menschen haben am Sonntag die Wahl. Sie werden schauen, welche Partei sie am besten vertritt.

Autor:

Celina Stuckenberg
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AUETAL. Die Landtagswahlen im Bundesland Niedersachsen stehen vor der Tür. Am morgigen Sonntag, 15. Oktober, haben die Bürger in Niedersachsen die Gelegenheit wählen zu gehen und mitzuentscheiden, wer im neuen Landtag sitzt und über die Landesgesetze mitentscheidet. Auch junge Menschen, die am Wahltag 18 Jahre alt sind, haben die Wahl und für viele ist die Entscheidung nicht einfach. Es gibt schließlich mehrere Parteien, die sich für unterschiedliche Interessen in der Zukunft einsetzen wollen. Dabei kommt die Frage auf, wie Jugendliche durch die Ziele und Projekte in ferner Zukunft unterstützt werden oder inwieweit Initiativen ergriffen werden, von denen Jugendliche profitieren.

Durch die unterschiedlichen Parteiprogramme zur Landtagswahl kommen letzten Endes somit auch verschiedene Ziele der Parteien zustande.

So setzt sich eine Partei in Sachen öffentlicher Nahverkehr dafür ein, dass in ländlichen Regionen, jenseits des standardisierten Linienbetriebs, privates Engagement unterstützt wird und flexible Angebote, wie Sammeltaxis oder Bürgerbusse, fortentwickelt werden. Dies wäre deutlich zum Vorteil von Jugendlichen, die auf dem Land oder außerhalb der nächsten größeren Stadt wohnen. Für Jugendliche würde das Treffen mit Freunden in der Stadt deutlich vereinfacht werden, da diese dann nur noch gelegentlich auf die Eltern angewiesen sind und öfter „Öffis“ nutzen könnten.

Eine andere Partei möchte, dass es eine stärkere alltagsorientierte Bildung in den Schulen gibt. Dies würde durch die Vermittlung von Kompetenzen erfolgen, die von Jugendlichen im „Erwachsenenleben“ benötigen werden. Schüler sollen zum Beispiel das Erstellen von Steuererklärungen in der Schule lernen, sowie weitere alltagstaugliche Formalitäten.

Des Weiteren wird angestrebt, dass die Internetverbindungen gefördert und verbessert werden, sowie ein kostenfreier Schülertransport, welcher – anders als derzeit – auch in der Sekundarstufe II erfolgen soll.

Als Fazit lässt sich feststellen, dass es durchaus Parteien gibt, die die Jugendlichen unterstützen und fördern wollen, wenn auch nicht alle direkt, sondern indirekt.

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