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Letzter Tag der Saison

Weserangerbad: Eine der schlechtesten Saisons

RINTELN. Am Donnerstag, 14. September, war der letzte Saisontag für das Weserangerbad: Die Freibadsaison in Rinteln ist damit vorbei. Zeit für den Bademeister, zurückzublicken: Wie waren die Besucherzahlen? Fürs Weserangerbad war es eine der schlechtesten Saisons.

veröffentlicht am 14.09.2017 um 15:33 Uhr

Dieses Bild gab es in diesem Sommer leider viel zu häufig: ein wolkenverhangener Himmel über dem Weserangerbad. foto: lb

Autor:

Luis Böhm
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RINTELN. Der Himmel ist seit Wochen fast nur noch wolkenverhangen; dass es einmal nicht regnet, bildet die Ausnahme. Gefühlt wartet man noch immer auf einen richtig knackigen Sommer mit dauerhaft Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad. Doch wird man wahrscheinlich bis zum nächsten Jahr warten müssen – auf dem Boden findet man bereits die ersten Kastanien und Eicheln.

Der Sommer 2017 war wahrlich nichts für Sonnenanbeter. Der Meinung ist auch Stefan Lehmann, Meister für Bäderbetriebe bei den Bäderbetrieben Rinteln und damit unter anderem zuständig für das Weserangerbad.

„Ich bin jetzt seit 23 Jahren hier im Weserangerbad und ich hab selten einen so dürftigen Sommer erlebt. 1996 war es ähnlich“, erzählt Lehmann im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Freibadsaison 2017 endete am Donnerstag, 14. September. Bis auf die Dauer- und Frühschwimmer, die jeder Wetterlage trotzen, kamen in diesem Jahr vergleichsweise nur sehr wenig Besucher.

„Am Ende werden wir bei ziemlich genau 78 000 Besuchern liegen“, so schätzt Lehmann die Zahlen ein.

Hauptursache für die mauen Zahlen sei selbstverständlich die unbeständige Wetterlage und der viele Regen gewesen. „Unseren besten Tag hatten wir am ersten Tag der Sommerferien. Da kamen etwas mehr als 3000 Besucher.“

Noch deutlicher wird das schlechte Jahr im Vergleich zu guten Sommern wie dem 2016: Dort kamen über die Saison verteilt circa 101 000 Besucher. Das sind 23 000 mehr als in diesem Jahr.

„Das Positive an der diesjährigen Saison war, dass wir keine schwerwiegenden Unfälle oder negativen Vorkommnisse hatten und so eine insgesamt ruhige Saison hatten“, zieht Lehmann trotzdem eine größtenteils positive Bilanz.

Verbunden mit der Hoffnung: „Der nächste Sommer wird bestimmt wieder besser!“

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