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Ratskeller: Frikadelle mit Chancen auf Kultstatus

„Wieder in guten Händen“

BÜCKEBURG. Noch bevor Jennifer Mohme-Xhata die Türen des Ratskellers zur Wiedereröffnung aufsperrte, hatte sie Besuch von Johanna Woydt und Albert Brüggemann. „Wir freuen uns, dass das Haus wieder in guten Händen ist“, gaben die Geschäftsführerin des Kulturvereins und der Vorsitzende des Ratsausschusses für Kultur und Tourismus zu verstehen.

veröffentlicht am 19.04.2017 um 13:30 Uhr
aktualisiert am 19.04.2017 um 16:10 Uhr

Johanna Woydt (r.) und Albert Brüggemann gratulieren Jennifer Mohme-Xhata zur Wiedereröffnung des Ratskellers. Foto: bus
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Die mit Blumensträußen ausgestatteten Ratsvertreter stellten sich als „Stammgäste, die gerne zurückkehren“ vor. Ihre Freude beziehe sich auch auf die zu erwartende professionelle Führung des Traditionsbetriebs, unterstrichen die Gratulanten. Mohme-Xhata habe ihr gastronomisches Geschick bereits in der (weiterhin von ihr betriebenen) Hofapotheke hinreichend unter Beweis gestellt.

Während des Besuchs waren fleißige Helfer mit letzten Vorbereitungsarbeiten beschäftigt. Bald wich das Baustellen-Flair einer hellen und einladenden Atmosphäre. „Wir haben den Ratskeller gründlich auf Vordermann gebracht, die Räume mit einem frischen Farbanstrich versehen und die Beleuchtung verändert“, erläuterte die neue Pächterin.

Das Ratskeller-Restaurant ist montags und dienstags ab 16.30 Uhr sowie von Donnerstag bis Sonntag ab 11 Uhr geöffnet. Auf der Speisekarte dominiert rustikal-deutsche Küche. Ein besonderes Augenmerk gilt der „Ratskeller-Frikadelle“. Der – „selbstverständlich hausgemacht“, wie Mohme-Xhata betont – Fleischklops kommt mit interessanten Beilagen daher. Zur Wahl stehen unter anderem „Blattspinat, Gorgonzolasoße und Röstis“, „scharfer Chilidip mit gerösteten Kartoffelspalten“ und „Spiegelei, geschmorte Zwiebeln und Pommes frites“. „Die Bulette könnte durchaus Kultstatus erreichen“, meinten Woydt und Brüggemann.

Des Weiteren finden sich – für das kleine Hungergefühl – in der Eröffnungskarte die Kollegen Max und Moritz in jeweils strammen Ausfertigungsvarianten, die „Ratskeller-Bratwurstschnecke“, eine Käseauswahl, Ziegenkäsetaler im Speck auf karamellisierter Mango sowie mit Schinken und Käse überbackener Blumenkohl – nicht zu vergessen hausgebackenes Bierbrot, dem wie der Frikadelle eine spezielle Aufmerksamkeit zukommt.

Für das Ratskeller-Team war die Eröffnungsfeier nicht die erste Bewährungsprobe. „Wir haben bereits die Clubs Rotary und Lions sowie die Kreisjägerschaft bewirtet, berichtete Mohme-Xhata. Jetzt gelte es, weitere Erfahrungen zu sammeln und die Arbeitsabläufe zu optimieren.bus

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