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Konzert mit Harfenquartett

„Winternächte“ zum Träumen

PORTA WESTFALICA-HAUSBERGE. Bei dem Konzert „Winternächte“ mit dem Harfenquartett Arparlando, das am 19. Februar in Hausberge, stattfinden wird, bringen vier junge Harfenistinnen Werke von Händel bis zu Claude Debussy, von Beethoven bis zu Manuel de Falla zu Gehör.

veröffentlicht am 07.02.2017 um 16:45 Uhr
aktualisiert am 07.02.2017 um 18:10 Uhr

Valeska Gleser, Sarah Günnewig, Angela Klöhn und Helene Schütz. Foto: pr
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PORTA WESTFALICA-HAUSBERGE. In der St.-Walburga-Kirche in Hausberge ist wieder einmal ein Konzert mit einer außergewöhnlichen Besetzung zu hören: Im Rahmen der Konzertreihe „fermata musica“ wird das Harfenquartett Arparlando unter dem Titel „Winternächte“ am Sonntag, 19. Februar, um 17 Uhr Werke von Händel bis zu Claude Debussy, von Beethoven bis zu Manuel de Falla zu Gehör bringen, die eigens für diese Besetzung arrangiert wurden.

Die vier jungen Harfenistinnen Valeska Gleser, Sarah Günnewig, Angela Klöhn und Helene Schütz lernten sich an unterschiedlichen Orten kennen; man traf in Italien, Nürnberg, Amsterdam aufeinander. Erst später – als alle in Detmold studierten – entstand die Idee, ein Ensemble ins Leben zu rufen.

Angela Klöhn entdeckte mit 16 Jahren die Harfe für sich. Bereits drei Jahre später wurde sie Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert – Harfe solo“ und nahm im selben Jahr das Harfenstudium an der Musikhochschule Hannover auf. Danach studierte sie als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes in Amsterdam sowie in Detmold, wo sie ihr künstlerisches Diplomstudium absolvierte. Engagements führen sie durch Deutschland, Italien und die Schweiz bis hin nach Norwegen.

Valeska Gleser studierte in Köln, Detmold und Bloomington (USA). Sie tritt sowohl mit Kammermusikbesetzungen als auch solistisch auf und hilft in diversen Orchestern aus. Sie ist Stipendiatin bei Yehudi Menuhin LiveMusicNow und bei der Ida-und-Richard-Kaselowsky-Stiftung.

Helene Schütz entdeckte schon mit sechs Jahren die Harfe für sich. Nach mehreren Bundespreisen bei „Jugend musiziert“ begann sie noch während ihrer Schulzeit ein Jungstudium bei Prof. Godelieve Schrama an der Hochschule für Musik Detmold. Das sich anschließende Harfenstudium ergänzte sie durch internationale Meisterkurse. Zusätzlich studierte sie Musikpädagogik. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen ihre regen solistischen sowie kammermusikalischen Tätigkeiten. Diese führen sie regelmäßig durch ganz Deutschland und Europa und wurden zuletzt mit dem „Alumni-Kammermusikpreis“ der HfM Detmold und einem Stipendium der Kammermusikstiftung „Villa Musica“ honoriert.

Auch Sarah Günnewig entdeckte bereits mit sechs Jahren die Harfe für sich. Nach mehreren erfolgreichen Teilnahmen an „Jugend musiziert“ und zuletzt einem 1. Preis auf Bundesebene wechselte sie 2005 als Jungstudentin zu Prof. Han-An Liu an die Hochschule für Musik und Tanz Köln, an der sie 2010 erfolgreich ihr Diplomstudium abschloss. 2011 wechselte sie an die Hochschule für Musik Detmold zu Prof. Godelieve Schrama.

Karten (Erwachsene 15 Euro, Schüler und Studenten 8 Euro) sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Peetz, Porta Westfalica, Hausberge, am Marktbrunnen, und in der Buchhandlung Otto in Minden, Großer Domhof 9, sowie an der Abendkasse erhältlich.

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