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Für die Kinder Streichelzoo in Heeßen / Zum Auftakt des Dorfgemeinschaftsfestes ein Zeltgottesdienst

Ziegenbock Benjamin begrüßt Gäste beim Fest

Heeßen (sig). Das ist schon ein sehr begrüßenswerter Brauch, den die Gemeinde Heeßen fortsetzt: Alle zwei Jahre werden die Einwohner zum Dorfgemeinschaftsfest eingeladen. Dieses Treffen verbindet man mit dem Schützenfest, wodurch die Zeltkosten erträglicher werden. Wenn es fortgesetzt werden soll, dann muss es auch von den Bürgern angenommen werden - und damit war das Organisationsteam diesmal zufrieden.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:03 Uhr

Gut geschminkt - gut gefeiert. Foto: sig

Vor allem der Zeltgottesdienst als Auftakt am Sonntagmorgen sah einen zufriedenen Seelsorger Lutz Gräber. Er fand kaum Lücken, denn es gibt immer wieder Besucher, die dieses ungewöhnliche Ambiente gern einmal mit der Kirche tauschen. Der Luhdener Geistliche musste den Gottesdienst auch nicht allein halten. Er wurde dabei unterstützt vom Posaunenchor Bad Eilsen-Rolfshagen, den diesmal Dieter Wilharm-Lohmann leitete. Den verstorbenen Manfred Möhlmann ersetzt künftig Siegbert Held aus Rolfshagen. Und schließlich trug auch der Gemischte Chor Eilsen unter der Leitung von Ulrike Köhler zum guten Gelingen des Festes bei. Pastor Lutz Gräber befasste sich in seiner Predigt mit einem Text aus dem Ersten Buch Mose (zwölftes Kapitel). Da geht es um den Abraham erteilten Auftrag, sein Vaterland zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen. Dort sollte er der Stammvater eines großen Volkes werden. Mit diesem Text wollte Gräber keinem Gottesdienstbesucher anraten, die Heimat aufzugeben. Aber er sieht es als notwendig an, dass die Menschen sich gegenseitig öffnen für andere in der Gemeinde. Deshalb sei es erforderlich, das eigene Schneckenhaus zu verlassen. Anschließend gab es eine leckere Gulaschsuppe mit Brot, frisch zubereitet vom "Heeßer Krug". Die Heeßer Dorfjugend erfreute die Besucher mit Volkstänzen und mit Musik. Ein zusätzlicher Höhepunkt war das "Plattdeutsche Quartett" mit Dr. Willi Dreves, Uwe Meier, Wilhelmine Tecklenburg und Helga Diekmann. Geschichten und Dönekens in heimischer Mundart waren eine gelungene Zugabe zum Gemeinschaftsfest des Dorfes. Auch der Nachwuchs von Heeßen kam auf seine Kosten. Die Schützen hatten für einige Spielstationen und für einen Schminkstand gesorgt. Außerdem gab es vor dem Zelteingang einen Streichelzoo mit Kaninchen, Meerschweinchen, dem Ziegenbock Benjamin sowie einer Entenmutti mit ihren Kleinen. Im Laufe des Nachmittags begann noch eine Torten- und Kuchenschlacht. Etliche Gemeindemitglieder hatten Selbstgebackenes gespendet. Den Service hatte beim Dorfgemeinschaftsfest der Gemeinderat übernommen. Bürgermeister Wilhelm Brümmel bedankte sich bei den Mitgliedern des Festausschusses für die geleistete Arbeit. Dazu gehörten Agnes Schramke, Harald Bokeloh und Susanne Kuhlmann.

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