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Mathe-Olympiade der Grundschüler

Zwei Goldjungen

veröffentlicht am 19.05.2017 um 13:05 Uhr
aktualisiert am 19.05.2017 um 17:20 Uhr

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Autor:

Volkmar Heuer-Strathmann
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BÜCKEBURG. Die Anspannung war zu spüren, an allen Tischen, in den meisten Gesichtern. Über dreißig Grundschüler hatten sich in der Mensa des Adolfinum versammelt, um zur Mathematik-Olympiade 2017 anzutreten. Ina Seidl, die Organisatorin der Veranstaltung, machte den Kindern auf ihre Art Mut: „Ich bin auch aufgeregt, aber vergesst bitte nicht: Ihr habt schon gewonnen!“

Nur Rechnen wäre
zu wenig gewesen

Vor der ambitionierten Mathematiklehrerin saßen nämlich die Besten aus den Grundschulen Evesen, Meinsen, Am Harrl und Im Petzer Feld. Jeder hatte nun in der dritten Runde der Mathematik-Olympiade sein Pensum ganz alleine zu bewältigen. Rechnen wäre zu wenig, es muss kombiniert und konsequent gefolgert werden. Die Kinder aus dem 3. Jahrgang haben es dabei etwas leichter als die Kinder der 4. Klassen. Es geht um Taschengeld und Sparverhalten, um Rechenvierecke und systematisch eingefärbte Feldquadrate. Die Plausibilität von Aussagen ist ebenfalls einzuschätzen.

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Allen Teilnehmern wurde nach der anspruchsvollen Arbeit ein abwechslungsreiches Begleitprogramm geboten – Schüler aus der Klasse 9.2 machten‘s möglich. Die Korrektur lag in den Händen der beiden Studienreferendare Jana Brickwedde und Tobias Hirschmüller. Auch hier halfen Schüler der Klasse 9.2. Als man sich mittags im Beisein vieler Eltern im Forum der Schule zur Siegerehrung versammelte, zeigte sich Schulleiter Michael Pavel beeindruckt von der Korrekturgeschwindigkeit. Beim laufenden Abitur dauert die Arbeit mit dem Rotstift natürlich etwas länger.

Vierzehn Schüler der beiden Jahrgänge bekamen am Ende neben einem kleinen Präsent eine Bronze- oder Silbermedaille überreicht. Den meisten Applaus aber erhielten Siebelt Meier (GS Am Harrl) und Leonhard Mensching (GS Meinsen). Die beiden Goldjungen aus dem dritten Jahrgang waren nicht weit entfernt von der Höchstpunktzahl.

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