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Betrüger bringt Seniorin zur Sparkasse

2000 Euro für Marderbekämpfung: Bankangestellte verhindert Betrug an 84-Jähriger

PORTA WESTFALICA. Am Dienstag haben Unbekannte in Hausberge versucht, eine Seniorin (84) zu betrügen. Als diese sich bereits in einer Sparkassen-Filiale befand, um Geld abzuheben, schritt eine Angestellte ein.

veröffentlicht am 09.09.2020 um 15:31 Uhr

Zuvor hatte ein Mann vormittags bei der älteren Dame in der Straße "Faulensiek" geklingelt und ihr vorgegaukelt, von der Stadt zu kommen. Er habe angeboten, überprüfen zu können, ob sich im Haus ein Marder befände, so die Portanerin. Als die Seniorin Interesse signalisierte, gab der Unbekannte zu verstehen, dass er hierfür 2.000 Euro berechnen werde. Daraufhin brachte der Betrüger die 84-Jährige zusammen mit einem Komplizen in einem Transporter zu der Sparkassen-Geschäftsstelle in Hausberge.

Als die Geschädigte in der Bank ihrer Kundenbetreuerin von ihrem Vorhaben erzählte und das Geld abheben wollte, wurde diese misstrauisch und ging hinaus, um ein Gespräch mit den beiden Männern zu führen. Daraufhin entfernten sich beide umgehend mit dem Fahrzeug, bei dem es sich um einen Sprinter mit dem Aufdruck einer Bedachungsfirma aus Niedersachsen gehandelt haben soll.

Zu den Unbekannten konnte folgende Beschreibung dokumentiert werden. Einer der Unbekannten war etwa 170 cm groß, 35 Jahre alt und Brillenträger. Er trug Monteurskleidung mit dem Firmenaufdruck. Gleiches galt für seinen Komplizen, der ein Poloshirt mit demselben Aufdruck trug. Dieser kann mit einer Größe von etwa 175 cm beschrieben werden.

Wer Hinweise zu den beiden Tätern geben kann, wird von der Kripo Minden gebeten, sich unter (0571) 88660 zu melden.

In diesem Zusammenhang weisen die Beamten zum wiederholen Male daraufhin, keine Unbekannten in die eigenen Wohnräume zu lassen. Händigen Sie diesen niemals Bargeld oder Wertgegenstände aus und tätigen Sie keine Aussagen zu Ihren persönlichen Wohn- oder Vermögensverhältnissen. Seien Sie misstrauisch sowie ruhig unfreundlich und wählen im Zweifel immer umgehend den Polizeinotruf 110.




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