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Politisches Motiv?

24 Autoreifen bei Rintelner Pflegedienst zerstochen

RINTELN. In der Nacht zum Mittwoch wurden die Reifen von sechs Firmenfahrzeugen des Pflegedienstes Rinteln zerstochen. Alle Fahrzeuge waren an der Straße „Am Weseranger“ geparkt. Besonders die Pflegebedürftigen würden unter dem Angriff leiden, meint Geschäftsführerin Astrid Teigeler-Tegtmeier. Die Polizei schließt auch ein politisches Motiv nicht aus.

veröffentlicht am 01.09.2021 um 15:46 Uhr

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RINTELN. Ob es ein oder mehrere Täter waren, ist zur Zeit völlig unklar. Jedoch wurden bei den sechs Autos jeweils alle vier Reifen zerstört. Die Pflegeflotte ist damit erstmal außer Betrieb.

Astrid Teigeler-Tegtmeier, Geschäfsführerin des Pflegedienstes, zeigt sich bestürzt. Der Angriff sei besonders verwerflich, da pflegebedürftige Menschen nun darunter leiden müssen. In der Früh bewies das Unternehmen jedoch Flexibilität und fuhr die Pflegebedürftigen zu Hause in Privatwagen an. Doch der Anschlag könnte noch eine weitere Dimension haben: Teigeler-Tegtmeier, als SPD-Fraktionsvorsitzende politisch engagiert, vermutet, dass der Anschlag auch eine politische Ebene haben könnte. Zugleich stellte sie aber klar, dass der Vorfall sie nicht davon abhalten werde, weiter politisch aktiv zu sein.

Weiterhin ist Teigeler-Tegtmeier überzeugt, dass ihre Firmenfahrzeuge gezielt und nicht etwa willkürlich ausgesucht wurden – denn alle anderen geparkten Autos sind unversehrt.

Die Rintelner Polizei schätzt den entstandenen Schaden an den Firmenwagen inklusive Abschleppkosten auf gut 3000 Euro. Mögliche Zeugen, die zwischen 21 und 6 Uhr etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter (0 57 51) 9 54 50 bei der Polizei zu melden. Sollte sich herausstellen, dass die Tat tatsächlich ein politisches Motiv aufweist, würde auch der Staatsschutz die Ermittlungen aufnehmen.




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