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Stroh auf Stoppelfeld brennt / Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

500 Quadratmeter in Flammen

HOBBENSEN. An der westlichen Stadtgrenze hat im Ortsteil Hobbensen am Sonnabendnachmittag auf einer Ausdehnung von 500 Quadratmetern loses Stroh auf einem Stoppelfeld in Flammen gestanden. Der Brand konnte von den angerückten Feuerwehren schnell gelöscht werden.

veröffentlicht am 22.07.2018 um 16:49 Uhr

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Autor:

Vera Skamira

Betroffen war ein Feld nördlich des Bereichs, wo die Stemmer Straße aus Richtung Enzen in eine scharfe Linkskurve geht. Die Alarmierung erfolgte um 15.38 Uhr. Es rückten die Ortsfeuerwehren Enzen, Stadthagen sowie die Wehr aus Wendthagen-Ehlen mit ihrem geländegängigen Tanklöschfahrzeug aus. Insgesamt waren 70 Feuerwehrleute im Einsatz.

Mit 8000 Litern Wasser aus allen Löschfahrzeugen konnte der Flächenbrand mit drei Strahlrohen schnell gelöscht werden. Mit einem 20 000-Liter-Wasserfass, das er ansonsten zur Versorgung seines Viehs braucht, war außerdem Landwirt Friedrich Wilharm zur Stelle. Eckard Wolke, ebenfalls Landwirt, stellte seinen Trecker mit angehängtem Grubber zur Verfügung. Ein Feuerwehrmann bearbeitete damit die Fläche nach dem Ablöschen.

Wilharm und Wolke sind beide passive Mitglieder der Feuerwehr und haben ihre Geräte bereits mehrfach zur Verfügung gestellt. „Hier hilft jeder jedem“, freute sich Enzens Ortsbrandmeister Christian Fischer.

Die Brandursache steht noch nicht fest. Da das Feuer exakt das in getrennten Reihen abgelegte Stroh erfasste, kann nach Angabe der Polizei eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Es wird ermittelt.

Die Feuerwehr mahnt dazu, bei dem anhaltend trockenen und heißen Wetter zur Vermeidung von Bränden folgendes zu beachten: Keine brennenden Zigaretten wegwerfen, in Wald und Feld nicht rauchen oder offene Feuerstellen anlegen, Autos mit Katalysatoren nicht auf trockenem Gras abstellen und kein Glas in der Natur entsorgen. Besonders Scherben wirken wie ein Brennglas. Bei Rauchentwicklung oder Brandgeruch immer die 112 wählen. sk

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