weather-image
19°
×

Überfall in Porta: Männer fesseln 62-Jährige, rauben sie aus und flüchten

PORTA WESTFALICA/PETERSHAGEN. Eine 62-jährige Frau ist am Montagvormittag in Porta Westfalica Opfer eines Raubüberfalls geworden. Die Täter, zwei bislang unbekannte Männer, konnten Schmuck sowie Silber- und Goldmünzen erbeuten. Anschließend gelang ihnen mit dem Wagen der Barkhauserin die Flucht. Da bislang alle Suchmaßnahmen der Polizei ohne Erfolg blieben, bitten die Beamten nun um Zeugenhinweise.

veröffentlicht am 31.08.2021 um 17:11 Uhr

Die 62-Jährige war gegen 11 Uhr in ihrem Haus an der Füllenkampstraße in Barkhausen von den Männern überrascht und überwältigt worden, schildert die Polizei in einer Pressemitteilung. Nachdem die Frau gefesselt war, sammelten die Täter ihr Diebesgut zusammen und verpackten es mutmaßlich in Taschen, heißt es. „Diese dürften sie vermutlich in den Wagen der 62-Jährigen verfrachtet haben, der auf dem Grundstück unter dem Carport abgestellt war."

Knapp eine Stunde später, gegen kurz nach 12 Uhr, flüchteten die beiden Männer mit einem blauen Volvo XC60 mit Mindener Kennzeichen. Wie die Beamten erzählen, konnte sich das Opfer aus seiner misslichen Lage selbst befreien und Nachbarn informieren, die die Polizei alarmierten. Der Wagen der 62-Jährigen wurde in den Nachmittagsstunden in Wietersheim im Bereich der Straße „Auf dem Sande" von einer Zeugin entdeckt und anschließend von den Beamten sichergestellt.

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, an der unter anderem ein Polizeihubschrauber beteiligt war, fehlt bisher jede Spur von den Räubern. Einer von ihnen wird auf ungefähr 35 bis 40 Jahre geschätzt. Er ist knapp 180 bis 185 Zentimeter groß, hatte blonde Haare sowie einen Stoppelbart. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke, grüner Arbeitshose, schwarzen Schuhen und schwarzer Strickmütze. Der zweite Täter wurde bei einer Größe von 175 Zentimetern auf rund 45 bis 55 Jahre geschätzt. Er hatte dunkle Haare und einen Stoppelbart. Er trug eine grüne Arbeitshose und schwarze Schuhe. Beide trugen eine medizinische Maske und unterhielten sich in Deutsch und Englisch mit osteuropäischen Akzent.

Nun haben die Ermittler einige Fragen und erhoffen sich Hinweise. Wer zur Tatzeit, aber auch in den Tagen zuvor im Bereich der Füllenkampstraße und im Nahbereich verdächtige Beobachtungen gemacht, sollte sich an die Beamten wenden. Ebenso ist auch der Abstellort des Fluchtautos in Wietersheim interessant. „Hier besteht die Vermutung, dass dort das Fahrzeug gewechselt wurde", erklärt die Polizei. Hinweise nehmen die Einsatzkräfte der Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0571) 8866-0 entgegen.




Anzeige
Anzeige
Anzeige