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47-Jähriger verursacht Beinaheunfälle

Alkoholfahrt durch die Stadt

MINDEN. Drei Beinaheunfälle, rote Ampeln missachtet, Haltesignale der Polizei ignoriert - und volltrunken Auto gefahren. Ein 47-jähriger Mindener sieht sich nach einer berauschten Fahrt durch die Stadt jetzt vielen Vorwürfen ausgesetzt.

veröffentlicht am 26.10.2018 um 14:58 Uhr

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MINDEN. Drei Beinaheunfälle, die Missachtung von Rotlicht an Ampeln sowie Haltesignalen der Polizei und letztendlich alkoholisiert Auto gefahren. Diesen Vorwürfen sieht sich seit Mittwochnachmittag ein Mindener ausgesetzt. Vorerst behielten die Beamten seinen Führerschein ein und ließen eine Blutprobe entnehmen.

Den Anfang nahm die Alkoholfahrt gegen 16.30 Uhr. Zwei bisher unbekannte Frauen hatten den stehenden Wagen im Bereich Sieben Bauern beobachtet. Der 47-Jährige saß regungslos hinter dem Steuer seines Wagens. Diese Szene beobachtete ein Autofahrer und bot seine Hilfe an. In der Folge erwachte der Mann, startete unvermittelt den Motor seines Fahrzeugs, und fuhr los. Der Zeuge setzte sich hinter den Volvo und alarmierte die Polizei. Bis zum Eintreffen der Streifenwagenbesatzung fuhr der Alkoholisierte in Schlangenlinien und fuhr dabei beinahe einen Fußgänger sowie einen etwa zehn Jahre alten Fahrradfahrer um. Zudem fuhr er direkt auf einen Fahrschulwagen auf, überholte, und schnitt diesen beim Wiedereinscheren. Nur mittels einer Vollbremsung des Fahrlehrers konnte ein Unfall verhindert werden. Darüber hinaus fuhr er mindestens zweimal über Rotlicht zeigende Ampeln. Als die Beamten die gefährliche Fahrt auf der Stiftsallee beenden wollten, setzten sie sich mit dem Streifenwagen vor das Fahrzeug und gaben Haltesignale. Diese beachtete der Volvo-Fahrer nicht, sondern bog in den Elbeweg ab. Erst hier gelang es den Einsatzkräften, den Wagen zu stoppen. Der Mindener war sich hierbei keiner Schuld bewusst.r




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