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Alkoholisierter Fahrradfahrer versucht bei Kontrolle Waffe zu ziehen

BAD OEYNHAUSEN/PORTA WESTFALICA. Während der Aktionswoche "Roadpol - Safety Days" kontrollierten hiesige Einsatzkräfte am Wochenende 86 Fahrrad- und Pedelec-Fahrer. Bei rund zwei Drittel der Überprüfungen stellten die Beamten unterschiedliche Verstöße fest. Gefährlich wurde es bei einer Kontrolle in Bad Oeynhausen, wie die Polizei am Montag berichtet. Hier versuchte ein Fahrradfahrer eine Waffe zu ziehen. Dies konnte die Streifenwagenbesatzung in letzter Sekunde abwehren.

veröffentlicht am 21.09.2021 um 11:31 Uhr

Auffällig wurde der 22-Jährige aus Porta Westfalica, als er am Samstag gegen 16.25 Uhr mit seinem Fahrrad starke Schlangenlinien auf dem Fuß- und Radweg entlang der Eidinghausener Straße fuhr. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle beleidigte er zunächst die Beamten. Auch einem Alkoholtest verweigerte er sich. Als der deutlich Alkoholisierte daraufhin für eine Blutprobe zur Wache verbracht werden sollte, griff er plötzlich in seinem mitgeführten Rucksack. Hier erkannte einer der Beamten, wie er einen schwarzen Gegenstand herausziehen wollte. Die Polizisten konnten dem Mann die mit Gaspatronen geladene PTB-Waffe entreißen und überwältigen.

Später wurde ihm eine Blutprobe auf der Polizeiwache Bad Oeynhausen entnommen. Neben Trunkenheit im Straßenverkehr wird er sich unter anderem auch des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen. Die PTB-Waffe wurde beschlagnahmt.

Bereits rund drei Stunden vor dem beschriebenen Vorfall musste schon einmal ein alarmierter Arzt eine Blutprobe entnehmen. Zuvor war auf der Wilhelmstraße der Fahrer eines Kleinkraftrades aufgefallen. Der Herforder war weder im Besitz eines Führerscheins für das Gefährt noch besaß das Fahrzeug einen Versicherungsschutz. Zudem stand der 31-Jährige unter sichtlichen Einfluss von Betäubungsmitteln.

mt




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