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Polizeibeamte sind nach Einsatz von Flöhen befallen, Streifenwagen in Quarantäne

Als das „große Jucken“ kam

BÜCKEBURG. Anders als geplant ist für eine Streife der Polizei Bückeburg ein Einsatz gelaufen. Der Aufenthaltsort eines vermissten Wohnungsinhabers konnte ermittelt, gleichzeitig fingen sich die Polizeibeamten aber auch Flöhe ein, wie die internen Ermittlungen ergaben. Das Ende der Geschichte: Die Beamten mussten unter die Dusche, die Uniformen gereinigt werden, der Streifenwagen wurde unter Quarantäne gestellt und einer Spezialreinigung unterzogen. Er kann zwei Tage nicht eingesetzt werden.

veröffentlicht am 07.08.2019 um 13:08 Uhr
aktualisiert am 07.08.2019 um 18:00 Uhr

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BÜCKEBURG. Anders als geplant ist für eine Streife der Polizei Bückeburg ein Einsatz gelaufen. Der Aufenthaltsort eines vermissten Wohnungsinhabers konnte ermittelt werden, gleichzeitig fingen sich die Polizeibeamten aber auch Flöhe ein, wie die internen Ermittlungen ergaben. Das Ende der Geschichte: Die Beamten mussten unter die Dusche, die Uniformen gereinigt werden, der Streifenwagen wurde unter Quarantäne gestellt und einer Spezialreinigung unterzogen. Er kann zwei Tage nicht eingesetzt werden.

Aber zum Anfang: Eine Beamtin und ein Beamter der Polizei waren am Dienstag gegen 11.40 Uhr zu einer Mietwohnung an der Hauptstraße im Bückeburger Ortsteil Scheie gerufen worden. Der Vermieter hatte sich Sorgen gemacht, weil der Wohnungsinhaber mehrere Tage nicht zu sehen war und der Briefkasten nicht geleert wurde.

Das Verschwinden des Mieters konnte nach einer Durchsicht der Wohnung schnell geklärt werden. Er hält sich derzeit nach einer Krankheit in einer Klinik auf. Unklar bleibt allerdings der Verbleib des Haustieres, einer Katze. Diese wurde von einem Mitarbeiter des Tierheimes in der Wohnung nicht gesichtet.

Aber offensichtlich auch nicht andere Hinterlassenschaften der oft generell als „Flohträger“ bezeichneten Katze, denn direkt nach dem Einsatz begann bei den eingesetzten Beamten das „große Jucken“. Zudem stellten die Polizisten auf ihrer Haut Rötungen und eng beieinanderliegende Schwellungen fest. Die Ursache für die „Hautirritationen“ stand nach Angaben der Polizei Bückeburg schnell fest. Die zuvor betretene Wohnung war mit Tierflöhen verseucht.

Für die geplagten Beamten hieß es nun: Uniform aus – und ab unter die Dusche, inklusive entsprechender Anschlussbehandlung. Parallel dazu fand die polizeiliche Beweismittelsicherung statt, die zur eindeutigen Identifizierung der Parasiten führte. Der Funkstreifenwagen wurde ebenfalls sofort in einer Dienstgarage unter Quarantäne gestellt und einer Spezialreinigung unterzogen.




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