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Rettungseinsatz und komplizierte Wrack-Bergung bei Hohenrode

Auto überschlägt sich - Fahrer schwer verletzt

HOHENRODE. Auf der Landesstraße 433 hat sich am späten Pfingstsonntag gegen 21.20 Uhr zwischen Hohenrode und Strücken ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Mann schwer verletzt worden ist.

veröffentlicht am 10.06.2019 um 00:19 Uhr
aktualisiert am 10.06.2019 um 17:15 Uhr

Feuerwehrleute leuchten die Unfallstelle mit Scheinwerfern aus. Der Opel hat sich mehrfach überschlagen. Foto: leo
Leonhard Behmann

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Nach ersten Ermittlungen der Polizei war ein 29-Jähriger aus Rinteln mit seinem Opel auf der Saarbecker Straße von Strücken in Richtung Hohenrode unterwegs, als der Wagen in einer Rechtskurve plötzlich nach links von der Fahrbahn abkam und über einen Radweg fuhr. Der Opel durchbrach ein Schutzgitter, fuhr einen Abhang hinunter und überschlug sich mehrfach auf einer Wiese. „Der Wagen kam schließlich zirka 70 Meter entfernt von der Straße auf der Fahrerseite zum liegen“, erklärte ein Oberkommissar. Die Rettungsleitstelle in Stadthagen schickte neben einem Notarztfahrzeug und einem Rettungswagen auch die Feuerwehren Hohenrode, Strücken und Exten zum Unfallort. Das Unfallopfer habe sich nach dem Unfall selbst aus dem Wrack befreien können, hieß es. „Glücklicherweise kam zufällig ein Arzt auf den Unfall zu - er leistete noch vor unserem Eintreffen Erste Hilfe“, sagt Hohenrodes Ortsbrandmeister Kai-Uwe Entorf, der den Feuerwehreinsatz leitete. Während sich Retter um das erheblich verletzte Unfallopfer kümmerten, leuchteten Feuerwehrleute die Einsatzstelle mit starken Scheinwerfern aus. Ein Notarztteam brachte den 29-Jährigen mit einem Rettungswagen ins Klinikum Schaumburg in Vehlen. Glücklicherweise sei der Wagen nicht in der Auenlandschaft ins Wasser gestürzt, sondern wenige Meter vor der Wasserfläche zum Liegen gekommen, meinte ein Polizeibeamter. Betriebsstoffe seinen nicht in das Naturschutzgebiet gelaufen. Feuerwehrleute richteten den Opel mit Muskelkraft wieder auf und unterstützten danach die komplizierte Bergung. Der stark deformierte Wagen musste von einem Bergungsfahrzeug mit einer Seilwinde zurück auf die Straße gezogen werden. Auf der Wiese hätte der Abschleppwagen nicht fahren können, weil er sonst im weichen Untergrund eingesunken wäre. Die Polizei Rinteln geht davon aus, dass der Opel-Fahrer aufgrund von „überhöhter Geschwindigkeit“ von der Fahrbahn angekommen ist. Die L 433 wurde für die Rettungsarbeiten zwischen Hohenrode und Stücken voll gesperrt.

2 Bilder
Der Opel ist völlig demoliert. Foto: leo



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