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Falsche Polizisten und Verwandte am Telefon

Bankangestellte verhindert Übergabe von 2500 Euro an Betrüger

NIENSTÄDT/BÜCKEBURG. "Manfred Hoppe" nannte sich der falsche Polizist, der einer 86-Jährigen am Telefon einredete, sie sei ein potenzielles Einbruchsopfer, um sie dann um 2500 Euro zu bitten. Eine Bankmitarbeiterin in Nienstädt konnte die Geldübergabe jedoch noch verhindern.

veröffentlicht am 27.07.2021 um 15:43 Uhr

Ein falscher Polizeibeamter und nicht existente Verwandte haben sich gestern telefonisch bei Seniorinnen in Nienstädt und Bückeburg gemeldet. Die Damen im Alter von 86, 87 und 95 Jahren seien sehr aufgebracht und eingeschüchtert gewesen, schildert die Polizei in einer Pressemitteilung.  In Nienstädt wäre es fast zu einer Geldübergabe gekommen. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin zahlte den Betrag nicht aus und konnte so die Übergabe verhindern. 

Bankmitarbeiterin fragt nach

Eine 86-jährige Seniorin aus Nienstädt war - anders als bei sonstigen Besuchen in der Bank - gestern gegen 15.30 Uhr sehr aufgeregt. Was die Bankmitarbeiterin dazu veranlasste, etwas genauer nachzufragen, wofür die Dame 2.500 Euro benötigen würde. Die 2.500 Euro wollte die Rentnerin dem Polizeibeamten "Manfred Hoppe" übergeben, weil sie angeblich ein potentielles Einbruchsopfer wäre.

Sofort informierte die Bankangestellte die Polizei Bückeburg, die die Nienstädterin bis zur Information von Verwandten betreute.

"Cousin Reiner" und "Jan" gaukeln Verkehrsunfall vor

In Bückeburg gingen ebenfalls am Montag um 13.00 und um 14.00 Uhr ähnliche Anrufe von dem fiktiven "Cousin Reiner" und dem Verwandten "Jan" bei den Bückeburgerinnen ein. Die Betrüger gaukelten den Damen einen Verkehrsunfall vor, und baten um dringende finanzielle Unterstützung bei der Schadensbegleichung.

odt




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