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Bei schließender Schranke über den Bahnübergang gefahren

RINTELN. Die Schranken schlossen sich schon - da ist am Donnerstagabend noch eine 30-jährige Rintelnerin über den Bahnübergang Stoevesandstraße/Alte Todenmanner Straße gefahren. Um nicht mit dem Auto auf den Bahnschienen stehen zu bleiben, versuchte sie, unter den sich senkenden Schranken auf der nördlichen Seite durchzufahren - was aber nicht gelang: Die Schranke beschädigte den Wagen.

veröffentlicht am 10.09.2021 um 09:22 Uhr
aktualisiert am 10.09.2021 um 09:57 Uhr

Am Donnerstag ist den Beamten der Rintelner Polizei gegen 23.05 Uhr ein Verkehrsunfall an der Schrankenanlage an der Stoevesandtstraße/Alten Todenmanner Straße gemeldet worden. Eine 30-jährige Rintelnerin und ihr 33-jähriger Mann sind der Überzeugung, dass aufgrund des manuellen Schließvorgangs des Bahnübergangs gegen 20.10 Uhr eine Sachbeschädigung an ihrem Auto begangen wurde.

Laut Meldung der Polizei ist die Frau allerdings bei schließenden Schranken in den Bahnübergang eingefahren und hat dann noch versucht, unter den sich senkenden Schranken auf der nördlichen Seite durchzukommen, damit sie nicht mit dem Auto auf den Bahnschienen steht. Die Schranke beschädigte dann das Fahrzeug.

Weil sie unter Schock stand, ist die Frau dann erst einmal nach Hause gefahren, um dann, gegen 23.05 Uhr, den Unfall der Polizei nachzumelden. Die Polizei ermittelt nun wegen einer Verkehrsunfallflucht und wegen eines Verkehrsverstoßes. Bei manuell geregelten Schranken ertönt übrigens vor der Schließung der Schranken ein heller Glockenton. Den Schaden schätzt die Polizei allein am Fahrzeug auf etwa 2.500 Euro.

odt




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