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Beleidigungen und Tätlichkeiten: Freundschaftsspiel endet mit Polizeieinsatz

PORTA WESTFALICA. Ein Freundschaftsspiel zwischen den Fußballmannschaften des TuS Porta Westfalica und dem FC ROJ Minden auf dem Sportplatz am Wald in Nammen hat am Freitagabend ein unschönes Ende genommen und zu einem Polizeieinsatz geführt. Unter anderem hatte ein Spieler nach dem vorzeitigen Abpfiff sein Trikot ausgezogen, um auf den Unparteiischen loszugehen.

veröffentlicht am 10.08.2020 um 14:26 Uhr

 Wiederholte Tätlichkeiten zwischen den Spielern

Der von den Beamten befragte Schiedsrichter der Partie gab an, dass es während des Vorbereitungsspiels auf Kreisligaebene wiederholt zu Tätlichkeiten zwischen den Spielern gekommen sei. Als er deshalb kurz vor dem regulären Ende der gegen 19.30 Uhr begonnenen Partie das Spiel abpfiff, hätten Spieler von ROJ Minden versucht, ihn zu attackieren. Dies wurde durch andere Spieler und Zuschauer jedoch verhindert. Zuvor soll es während der Partie zudem zu vereinzelten Beleidigungen gekommen sein.

Von Mitspielern gehindert, auf den Schiedsrichter loszugehen

Weitere Ermittlungen ergaben, dass ein Spieler von ROJ Minden nach dem vorzeitigen Abpfiff sein Trikot ausgezogen haben soll, um auf den Unparteiischen loszugehen. Dies sei von eigenen Mitspielern rechtzeitig unterbunden worden. Dieses Vorgehen sei offenbar von einem Zuschauer per Handy festgehalten worden. Als dem Mann daraufhin das Handy entwunden wurde, sei es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen diversen Spielern gekommen.

Als die gegen 21.20 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Mindener Polizei auf dem Sportplatz eintrafen, hatte sich die Situation beruhigt und beide Mannschaften hielten sich getrennt voneinander auf. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung und versuchtem Diebstahl ein.




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