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Ammoniakhaltige Flüssigkeit im Logistikpark ausgelaufen / Keine Verletzten

Dauereinsatz für die Feuerwehr

LAUENAU/APELERN. Eine Ammoniakhaltige Flüssigkeit ist in der Nacht zum Dienstag in der Samtgemeinde Rodenberg im Logistikpark an der A2 ausgelaufen. Relativ früh am Abend, gegen 20.30 Uhr, war das Auslaufen von Gefahrgut gemeldet worden, die letzten Einsatzkräfte konnten den Ort jedoch erst nach 2 Uhr nachts wieder verlassen.

veröffentlicht am 18.09.2018 um 16:24 Uhr
aktualisiert am 18.09.2018 um 17:46 Uhr

In grünen Spezialanzügen gehen die Einsatzkräfte der Feuerwehr an dem Lastwagen zu Werke. Foto: pr.

Autor:

Guido Scholl

LAUENAU/APELERN. Auslaufendes Gefahrgut hat zahlreichen Feuerwehrleuten aus der Samtgemeinde Rodenberg die Nacht zum Dienstag verhagelt. An der Daimlerstraße im Logistikpark an der A2 war gegen 20.30 Uhr das Auslaufen von Gefahrgut gemeldet worden. Zwar erfolgte der Alarm noch verhältnismäßig früh am Abend, doch die letzten Einsatzkräfte konnten den Ort erst nach 2 Uhr nachts wieder verlassen.

Laut Angaben der Polizei, die um 22.35 Uhr benachrichtigt wurde, war bei deren Eintreffen das Gröbste bereits erledigt. Der Dekontaminationsplatz der Umweltschutzeinheit innerhalb der Kreisfeuerwehr Schaumburg war aufgebaut worden und der ausgetretene Gefahrstoff auf der Ladefläche eines Lastwagens war ebenfalls bereits aufgenommen worden. Ein größerer Kanister war Leck geschlagen.

Zwar dürfen die Feuerwehren der Samtgemeinde derzeit zu ihren Einsätzen nichts an die Öffentlichkeit geben. Doch dafür sprang die Kreisfeuerwehr ein. Bei der Substanz handelte es sich demnach um eine ammoniak-haltige Flüssigkeit. Mithilfe eines Gabelstaplers musste der Auflieger teilweise entladen werden, um den gesamten verunreinigten Bereich mit Chemikalienbindemittel zu behandeln. Diese Nacharbeiten waren verantwortlich dafür, dass einige Feuerwehrleute bis tief in die Nacht am Einsatzort blieben.

Es handelte sich um keinen polizeirechtlich relevanten Vorfall, sagte Steffen Arndt, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes beim Kommissariat Bad Nenndorf. Es sei niemand zu Schaden gekommen.




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