weather-image
13°
Ortsgruppe Rolfshagen reanimiert Mädchen

DLRG rettet Vierjährige am Doktorsee

RINTELN. Die Abkürzung "DLRG" steht für Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft – am Pfingstmontag hat sich dieser Name mehr als bewahrheitet. Einsatzkräfte der Ortsgruppe Rolfshagen haben am Doktorsee in Rinteln ein vierjähriges Mädchen zurück ins Leben geholt.

veröffentlicht am 22.05.2018 um 11:07 Uhr
aktualisiert am 22.05.2018 um 14:46 Uhr

Die DLRG Ortsgruppe Rolfshagen hat am Pfingsmontag eine Vierjährige reanimiert. Symbolfoto: DLRG e.V.
RINTELN. Die Abkürzung „DLRG“ steht für Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft – am Pfingstmontag hat sich dieser Name mehr als bewahrheitet. Einsatzkräfte der Ortsgruppe Rolfshagen haben am Doktorsee ein vierjähriges Mädchen zurück ins Leben geholt.

Wegen eines Badeunfalles konnte das Mädchen sich nicht über Wasser halten und ging unter. Dem Vernehmen nach war sie von einer Luftmatratze gefallen, die wegen des starken Windes abgetrieben worden war. Erst nach einigen Minuten konnten Angehörige und Badegäste das Mädchen an Land bringen, wo Ersthelfer sofort die Reanimation einleiteten.

Zügig wurde das Mädchen von den Einsatzkräften der DLRG dann übernommen. Die gute Arbeit der Einsatzkräfte machte sich schnell bezahlt: Nach wenigen Minuten hatte das Mädchen wieder Puls sowie Atmung und der Kreislauf stabilisierte sich rasch. Kurz darauf kam das Kind unter Sauerstoffgabe zu Bewusstsein und konnte im Anschluss mit einer leichten Unterkühlung an den Rettungsdienst übergeben werden. Zur weiteren gesundheitlichen Überprüfung wurde es ins Klinikum Minden gebracht.

Ein großes Lob spricht die Ortsgruppe Rolfshagen den reaktionsschnellen Badegästen, den erfahrenen DLRG-Wasserrettern und ganz besonders den jugendlichen Nachwuchsrettern der DLRG aus, welche hier im Ernstfall Kenntnisse anwenden konnten, die sie erst vor wenigen Wochen im Rahmen des DLRG-internen Ausbildungsangebotes erlangt hatten. „Sie haben dabei eine fachlich kompetente, abgeklärte Leistung und damit ihre Bereicherung für unser gesamtes Team gezeigt“, zeigt sich der Vorsitzende der Ortsgruppe, Jan-Hendrik Reese, beeindruckt. „Wir wünschen dem tapferen kleinen Mädchen eine gute Genesung und drücken alle Daumen, dass nicht mehr als ein Schreck bei ihr und ihrer Familie zurück bleibt.“




Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Kommentare