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Erneuter Feuerwehreinsatz bei Prezero - Zwei Personen verletzt

PORTA WESTFALICA. Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr erneut zu einem Brand bei der Firma Prezero alarmiert. Wie Michael Horst, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Porta Westfalica mitteilt, ist in einem Einfülltrichter für Plastik- und Recyclingmüll ein Feuer ausgebrochen. Zwei Mitarbeiter der Firma wurden bei Löscharbeiten verletzt. Bereits am Samstag hatte es bei PrezeroPrezero gebrannt. gebrannt.

veröffentlicht am 14.09.2021 um 13:38 Uhr

Laut Michael Horst erfolgte die erste Alarmierung durch die automatische Brandmeldeanlage der Firma um 16:52 Uhr, wenige Minuten später wurde die Alarmstufe auf "Brand Industriebetrieb" erhöht. Der Einsatzstelle befand sich in einer größeren Werkshalle, hier wird Plastik-/Recyclingmüll ("Gelbe Säcke") angeliefert und vorsortiert. Mit Radladern wird das Material in einen großen Metalltrichter geschüttet, von dort wird das Material über Förderbänder zu den Sortierstationen befördert.

In dem Metalltrichter war es aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand gekommen. Die Förderbänder waren zu diesem Zeitpunkt nicht in Betrieb, so blieb der Brand auf den Metalltrichter beschränkt. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits zwei Mitarbeiter der Firma Löschmaßnahmen ergriffen und den Brand eingedämmt. Beide wurde mit Verdacht auf Rauchgasinhalation durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr ging mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz und einem C-Rohr gegen den Brand vor und konnte ihn schnell löschen. Zwei weitere Trupps unter schwerem Atemschutz kontrollierten die Förderanlagen auf mögliche Brandherde. Weitere Glutnester wurden nicht entdeckt, die Metalltrichter und Förderanlagen wurde mit einer Wärmebildkamera überprüft.

Einsatzleiter auf dem Prezero-Gelände war S. Abel. Unter seiner Leitung waren Kräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache sowie der ehrenamtlichen Löschgruppen aus Neesen-Lerbeck, Barkhausen, Hausberge und Nammen sowie der Einsatzführungsdienst, die Einsatzdokumentation und ein Einsatzleitwagen vor Ort.

mt




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