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Gegen Marder Pulver ums Haus verstreut

Falsche Kammerjäger verlangen 900 Euro für eine halbe Stunde "Arbeit"

STEINBERGEN. Am Mittwoch hat die Rintelner Polizei einen Hinweis von Geschädigten aus Steinbergen erhalten, dass sie nach Beauftragung eines "Kammerjägers" wegen Marderbefall im Dachgeschoss des von ihnen bewohnten Hauses offensichtlich Betrügern aufgesessen seien.

veröffentlicht am 14.05.2020 um 10:16 Uhr

Der 35-jährige und seine Frau hatten ein Unternehmen mit der Bekämpfung des Marderbefalls im Internet ausfindig gemacht und dort wollte man einen "örtlichen" Fachmann schicken. Dann erschien jedoch ein Pkw VW mit Esslinger Kennzeichen und die beiden Männer stellten mit einem schnellen Blick in eine Wohnung "starken Befall" durch Marder fest.

Daraufhin streuten sie Pulver um das Haus, ohne sich um den befallenen Dachboden mit dem Marder zu kümmern. Am Ende wollten sie mit einer handschriftlichen Rechnung für knapp eine halbe Stunde "Arbeit" mehr als 900 Euro in Bar oder per EC-Karte für ihre Leistung. Das wollten die beiden Auftraggeber nicht zahlen und informierten die Polizei, woraufhin die beiden Männer mit ihrem Pkw den Ort verließen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Betrugs und Wucher. Wer Hinweise auf das vollständige Kennzeichen des Pkw der "Kammerjäger" hat, meldet sich bitte bei der Polizei.




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