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Einsturzgefahr im Lager / Spektakulärer Einsatz von Feuerwehr und THW

Großeinsatz bei Stüken: Höhenretter im Hochregal

RINTELN. Ein Unfall im Hochregallager im Metallverarbeitungsunternehmen Stüken an der Alten Todenmanner Straße in Rinteln hat am Dienstagnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr und THW ausgelöst. Nach Angaben der Kreisfeuerwehr ist ein Gabelstapler gegen ein Regalteil gefahren. Dadurch habe die Gefahr eines Einsturzes bestanden.

veröffentlicht am 19.03.2019 um 19:17 Uhr
aktualisiert am 19.03.2019 um 20:00 Uhr

Spektakulärer Großeinsatz bei Stüken: Höhenretter von Feuerwehr und THW seilen sich durch die Decke der Firmenhalle ab und befestigen die in dem beschädigten Regal gelagerten Teile am Haken eines Autokranes. Foto: leo
Leonhard Behmann

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Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite

Die Firma Stüken hielt sich auf Anfrage mit Informationen zu dem Unfall zurück. Die Geschäftsleitung teilte lediglich mit, dass es zu einem Zwischenfall im Hochregallager gekommen sei. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers seien die Höhenretter alarmiert worden, um das beschädigte Regal vorsichtig zu entleeren. Neben der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land, die sich aus Kräften der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes (THW) Rinteln zusammensetzt, rückten auch zwei tonnenschwere Autokräne an.

Höhenretter rüsteten sich aus und bestiegen das Dach der Firmenhalle. Die Helfer seilten sich von einem Kran durch die Decke der Halle zu dem Regal ab. Höhenretter befestigten dann die im Regal gelagerten Teile am Haken eines zweiten Kranes. Schwebend wurden die Gegenstände durch das geöffnete Dach gehoben und später auf dem Boden abgesetzt. Die Teile hätten nur auf diese Weise sicher geborgen werden können, hieß es. Das Arbeiten in der Halle sei zu gefährlich gewesen. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in den späten Nachmittag hin. Nach Angaben des Unternehmens ist bei dem folgenreichen Unfall „zum Glück niemand verletzt worden“. „Wir tun alles, um unsere Kunden so schnell wie möglich in gewohnter Weise zu beliefern“, so ein Sprecher. Welche Auswirkungen der Zwischenfall auf die Produktion hat, wollte das Unternehmen auf Nachfrage nicht sagen. Der Sachschaden sei aber „überschaubar“.

Foto: leo



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