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Fünf Verletzte im Ford Focus / Transporterfahrer flüchtet

Großeinsatz für Rettungsdienst

AUETAL. Fünf Menschen sind Sonntagnachmittag bei einem Unfall zwischen Rehren und Bad Eilsen auf der Autobahn 2 verletzt worden, einer von ihnen schwer. Die Polizei sucht den Verursacher und Zeugen.

veröffentlicht am 02.08.2020 um 20:16 Uhr

tol-szlz

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Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Fahrer eines Transporters (möglicherweise ein Sprinter) gegen 15.30 Uhr auf der A2 Richtung Dortmund unterwegs. Dann beabsichtigte er, kurz vor der Ölberger Brücke, von der linken auf die mittlere Fahrspur zu wechseln. Dort musste der Fahrer eines Ford Focus nach rechts ausweichen. Das Auto prallte gegen eine Schutzwand, überschlug sich und kam auf der rechten Fahrspur zum Stehen. Einer der fünf Insassen wurde dabei aus dem Wagen geschleudert und erlitt schwere Verletzungen.

In der Integrierten Regionsleitstelle Schaumburg/Nienburg hatten die Disponenten viel zu tun: Sie mussten gleich sechs Rettungswagen und einen Notarzt zur Unfallstelle entsenden, zudem wurde die Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Schaumburg alarmiert. Drei Leitende Notärzte, zwei organisatorische Leiter Rettungsdienst und Führungsassistenten übernahmen die Koordinierung an der Unfallstelle. Weiterhin wurde Rettungshubschrauber „Christoph 13“ angefordert.

Der schwerverletzte Fahrer wurde in eine Klinik nach Hannover geflogen. Die weiteren Mitfahrer, zwei Erwachsene sowie zwei Kinder, wurden von Notfallsanitätern und Notärzten versorgt. Die Verletzten kamen anschließend in umliegene Kliniken.

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Die Autobahn 2, war zwischen Rehren und Bad Eilsen, in Fahrtrichtung Dortmund über eine Stunde vollgesperrt. Foto: tol

Für die Dauer des Rettungseinsatzes war die A2 vollgesperrt. Später war lange Zeit nur eine Spur frei. Die Folge: lange Rückstaus sowie dichter Verkehr auf den Umleitungsstrecken durch das Auetal wie auch auch der B65.

Die Beamten der Autobahnpolizei können noch keine Angaben zu den Insassen geben. Sie wissen auch nicht, wer den Ford Focus aus dem Landkreis Borken gesteuert hat.

Experten vom Verkehrsunfalldienst Hannover ermitteln bereits zum Unfallhergang. Die Polizei sucht den unbekannten Verursacher, der mit einem Transporter oder Sprinter, mutmaßlich grau gefärbt, davon fuhr. Eine Fahndung blieb bislang erfolglos.

Wer Angaben zum unbekannten Fahrzeug und seinem Fahrer machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter 0511 109-1888 zu melden.




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