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Weitere Person vermutet

Großeinsatz: Güterzug erfasst Hund bei Bückeburg

Ein Güterzug hat in der Nacht zu Dienstag einen Hund auf den Schienen zwischen Bückeburg und Minden im Bereich des Petzer Feldes erfasst und tödlich verletzt. Da der Zugführer angab, noch einen weiteren Hund und eine Person gesehen zu haben, wurde ein Polizeihubschrauber und eine Drohnenstaffel zur Suche eingesetzt.

veröffentlicht am 20.08.2019 um 10:01 Uhr

Bückeburg. Der Güterzug war gegen 2.45 Uhr auf der Bahnlinie von Bückeburg in Richtung Minden unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß mit dem Hund im Bereich des Petzer Feldes kam. Der Hund wurde bei dem Unfall tödlich verletzt. Als die Feuerwehr Bückeburg-Stadt und die Freiwillige Feuerwehr eintraf, gab der Zugführer an, dass er vermute, dass noch eine Person und ein weiterer Hund sich in dem Bereich aufgehalten hatten. Der Verkehr auf den Gleisen wurde eingestellt, so dass die Einsatzkräfte mithilfe von zwei Wärmebildkameras und Handlampen den Bereich der Bahnstrecke und des Bahndammes weiträumig absuchen konnten. Außerdem wurde eine Drohnen-Staffel der Kreisfeuerwehr und der Polizeihubschrauber "Phönix" eingesetzt, um den Bereich auch aus der Luft mit einer Wärmebildkamera abzusuchen. 

Nach rund drei Stunden konnte keine Person oder ein weiterer Hund gefunden worden, daher wurde die Einsatzstelle an die Bundespolizei und den Notfallmanager der Deutschen Bahn für weitere Ermittlungsarbeiten übergeben werden.

Vor dem Einsatz auf den Gleisen war die Feuerwehr Bückeburg bereits ein weiteres Mal ausgerückt. Eine automatische Brandmeldeanlage im Industriegebiet am Hasengarten hatte Alarm ausgelöst. Vor Ort konnte aber nur ein Fehlalarm festgestellt werden. isa




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