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Hausbewohner löschen Schwelbrand in Lauenau - Drei Personen im Klinikum

Das Grillen im Garten war für die Lauenauer abrupt vorbei, als im Gebäude der Rauchmelder anschlugen. Die gefährlichen Schwaden kamen aus dem Keller. Eines der Familienmitglieder begann den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen. Drei Bewohner des Hauseskamen anschließend zur Beobachtung ins Krankenhaus.

veröffentlicht am 29.03.2020 um 14:42 Uhr

Ein Schwelbrand in einem Keller hat am Sonnabendabend den Einsatz der Lauenauer Feuerwehr verlangt. Drei Bewohner des Hauses in einer Lauenauer Siedlung kamen anschließend zur Beobachtung ins Krankenhaus. Sie hatten Rauchgase eingeatmet.

Das gemütliche Grillen im Garten war für die Bewohner abrupt vorbei, als im Gebäude der Rauchmelder anschlugen. „Wir dachten erst, der Qualm sei vom Grillen ins Haus gezogen“, berichtete ein Bewohner unserer Zeitung. Doch dann entdeckten sie, dass die gefährlichen Schwaden aus dem Keller kamen.

Beherzt griff ein Familienmitglied zum Gartenschlauch und löschte die dort sich ausbreitenden Flammen. Die alarmierte Feuerwehr betrat unter schwerem Atemschutz den völlig verrußten Raum und suchte mit der Wärmebildkamera nach noch möglichen Brandresten. Weil das komplette Gebäude verraucht war, kam der Druckentlüfter zum Einsatz.

Unterdessen kümmerten sich Nachbarn um die Bewohner und versorgten sie mit Decken und Getränken. Da die Brandursache zunächst ungeklärt blieb, sperrte die Polizei den Kellerbereich. Experten wollten am Montag den Raum untersuchen. Möglicherweise könnte ein Kurzschluss den Vorfall ausgelöst haben.

Es war für die Lauenauer Wehr bereits der zweite Feueralarm binnen einer Woche. Am vorletzten Sonnabend hatte es in einem Wohnmobil in Schmarrie geschmort.

Ortsbrandmeister Veit Look und sein Stellvertreter Stefan Ostermeyer erklärten in diesem Zusammenhang, dass trotz gebotener Schnelligkeit bei der Alarmierung die behördlichen Anordnungen hinsichtlich des Abstands weitgehend eingehalten würden. Das gelte bereits beim Anlegen der Einsatzkleidung wie auch beim unmittelbaren Handeln vor Ort. Für die Helfer gebe es klare Regelungen. von Bernd Althammer




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