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33-Jähriger schwer verletzt mit Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen / Ermittlungen wegen "Gefährdung des Schiffsverkehrs"

Jetski-Fahrer bei Unfall auf der Weser schwer verletzt

BODENWERDER. Am Sonntagnachmittag, (9. August) gegen 16.50 Uhr, wurde der Leitstelle Weserbergland ein Bootsunfall auf der Weser im Bereich von Bodenwerder gemeldet. Nach ersten Informationen war es zu einer Kollision zwischen einem Wassermotorrad und einem Sportboot gekommen. Beim Eintreffen der Polizeibeamten der Station Bodenwerder, wurde ein 33-jähriger Mann aus Bodenwerder medizinisch erstversorgt und später schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

veröffentlicht am 12.08.2020 um 11:35 Uhr

Bei Wendemanöver gegen die Seite des Bootes geprallt

Aufgrund von Zeugenaussagen geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer des Wassermotorrades die Heckwelle des vorausfahrenden Sportbootes für Sprünge und weitere Manöver genutzt hatte. In Höhe des Anlegers im Bereich der Kreisstraße 10 wollte der Fahrer des Motorbootes wenden. Dieses Manöver bemerkte der Folgende vermutlich zu spät und prallt gegen die linke Seite des über sieben Meter langen Motorbootes.

Ermittlungen gegen Jetski-Fahrer wegen "Gefährdung des Schiffsverkehrs"

Der Verletzte konnte an Bord geholt und zum Anleger gebracht werden. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird von der Polizei zunächst auf etwa  14.000 Euro geschätzt, wobei der Jet-Ski als Totalschaden eingeschätzt wurde. Gegen den Fahrer des Sportgerätes wurde ein Ermittlungsverfahren wegen "Gefährdung des Schiffsverkehrs" eingeleitet.

Die auch für diesen Bereich der Weser zuständigen Polizeibeamten der Wasserschutzpolizei aus Nienburg weisen im Zusammenhang mit diesem Unfall noch einmal daraufhin, wie wichtig es auf dem Wasser ist, die Regeln zu beachten.

Viele "Freizeitkapitäne" auf dem Wasser

Gerade jetzt in der Urlaubszeit und bei Bombenwetter tummeln sich sehr viele "Freizeitkapitäne" auf dem Wasser - und das neben der Berufsschifffahrt. "Vor allem Rücksichtnahme untereinander, der Verzicht auf Alkohol am Ruder sowie die Einhaltung der einschlägigen Regeln auf dem Wasser können dazu beitragen, dass diese Freizeitaktivät genossen werden kann," lautet der Appell des Sprechers der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, Axel Bergmann.

 




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